Bafög nach Ausbildung

Das Bafög nach der Ausbildung

Nebenbei bemerkt: Ein elternunabhängiges BAföG nach der Ausbildung in einem Betrieb und ohne die erforderliche Beschäftigungsdauer ist nicht möglich . So werden Sie zum "elternlosen" BAföG, ohne die notwendigen Arbeitsjahre absolviert zu haben. Bei der schulischen Ausbildung erhalten Sie BAföG-Unterstützung für Ihren Lebensunterhalt und Ihre Ausbildung. Qualifizierte Ausbildung sollte nicht an fehlenden finanziellen Mitteln der Auszubildenden, ihrer Eltern oder möglicher Ehepartner scheitern. Für die dreijährige Ausbildung ist eine Förderung nach BAföG möglich.  

Ab wann gibt es das elternunabhängige BAföG?

Wo sind die Mütter und Väter nicht dabei? Wenn Sie nach fünf Jahren Beschäftigung mit einem gewissen Mindestlohn ein Stipendium beantragen; wenn Sie nach Abschluss der Ausbildung nach drei Jahren Beschäftigung ein BAföG beantragen (und während Ihrer Beschäftigung ein gewisses Mindestlohnniveau erreicht haben); zusammen mit der Ausbildung müssen Sie eine Mindestdauer von sechs Jahren haben.

Ein Bachelor-Abschluss wird auch als Ausbildung angesehen. Zur Erlangung der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten Ausbildungsweg; Wenn Sie zu Ausbildungsbeginn über 30 Jahre alt sind und weitere Zulassungsvoraussetzungen vorliegen. Ob der Verbleib Ihrer Erziehungsberechtigten nicht bekannt ist oder ob sie gesetzlich oder effektiv daran gehindert werden. Erfüllen Sie die Anforderungen an eine elternlose Unterstützung nicht, sind Ihre Mütter und Väter aber nicht mehr abhängig und Ihre Ausbildung wäre ohne BAföG in Gefahr.

Mit unserem BAföG-Check können Sie feststellen, ob Sie Anspruch auf BAföG für Ihr Studieren oder Ihre Ausbildung überhaupt haben (und wenn ja, vielleicht auch unabhängig von Ihren Eltern)! Gibt es genug Mittel, um ohne Hilfe der Erziehungsberechtigten zu studieren? Möglicherweise ist ein BAföG ohne Muttergesellschaft möglich - das macht es viel einfacher! Jedoch gibt es Situationen, in denen die Unterhaltspflicht Ihrer Erziehungsberechtigten nicht (mehr) existiert und Sie dennoch (oder gerade aus diesem Grund) gemäß dem Gesetzgeber gefördert werden sollten.

Diese Ausnahmeregelungen sind in 11 Abs. 3 BAföG unter dem Schlagwort "Elternunabhängige Förderung" festgelegt. Weil Ihnen das Unterhaltsrecht nichts bringt, wenn der Wohnort Ihrer Eltern nicht bekannt ist oder sie gesetzlich oder faktisch an der Unterhaltsleistung in Deutschland verhindert sind, gibt es eine besondere Regelung (§ 11 Abs. 2a BAföG).

Die Geschäftsstelle des BAföG überprüft anhand des Lebenslaufes selbständig, ob ein BAföG unabhängig von den Erziehungsberechtigten möglich ist. Daher ist es von Vorteil, wenn Ausbildungs- und Beschäftigungszeiten vollständig dokumentiert werden können (Zeugnisse, Lohnsteuerkarte, Lohnzettel....). Lediglich für den Falle, dass das BAföG unabhängig von den Erziehungsberechtigten beantragt wird, weil der Wohnort der Erziehungsberechtigten nicht bekannt ist, muss man die Geschäftsstelle ausdrücklich darauf aufmerksam machen.

Auch diese Fragen, die als Beschäftigung gelten, gehen wir an. Die Einkünfte Ihrer Erziehungsberechtigten werden nicht berücksichtigt, wenn Sie zwischen Ihrem vollendeten achtzehnten Lebensjahr und dem Studienbeginn über einen Zeitraum von fünf Jahren arbeiten oder andere anerkannten Zeiträume haben. Sie können auch elternlos werden, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung haben und seit sechs Jahren berufstätig sind (oder andere anerkanntermaßen berufstätig sind).

Erwerbsarbeit muss sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken. Ein kürzerer Ausbildungszeitraum ist daher zulässig, wenn Sie eine Gesamtdauer von sechs Jahren haben, nicht aber eine kürzer werdende Beschäftigungszeit. Die Beschäftigung muss auch hier folgende Voraussetzungen erfuellen. Sie müssen nicht in dem Bereich gearbeitet haben, für den Sie vorher eine Ausbildung absolviert haben.

Die Vorraussetzung der sechs Jahre vor Ausbildungsbeginn muss auch bei dieser Ausführung gegeben sein. Die für die betreffende Ausprägung erforderlichen Dienstjahre (oder andere anerkannten Zeiten) sind nicht erforderlich, es können auch unterschiedliche Teilzeiten sein, die zusammen die erforderliche Zeit ausmachen. Schulungszeiten werden nicht berücksichtigt, auch wenn Sie im Zuge der Schulung eine Ausbildungsvergütung erhalten haben.

Als Erwerbsarbeit gilt jedoch eine Nebentätigkeit neben (= von der Ausbildung unabhängig). Was ist der Mindestlohn für Arbeit, der beim elternlosen BAföG mitgerechnet wird? Im Falle einer bezahlten Arbeit wird dies vorausgesetzt, wenn Sie für Studenten, die nicht bei ihren eigenen Familien angehörigen sind, zumindest 120% der Brutto-BAföG-Anforderungen erfüllt haben (ohne Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag).

Für Selbständige reicht es aus, wenn sie nicht vorwiegend Sozialleistungen nach SGB II (VwV 11.3.6) erhalten haben, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Was sind die Fristen im BAföG? Ungeachtet der eben genannten Vorschriften zur Beschäftigung werden Fristen angerechnet, in denen die folgenden Aktivitäten erwiesenermaßen durchgeführt wurden: Ehe Sie beginnen, Ihren Werdegang zu verfolgen und Ihr damaliges Gehalt zu bestimmen, noch zwei Dinge: Wenn Sie zu Ausbildungsbeginn über 30 Jahre sind, für die Sie sich jetzt um Unterstützung bewerben wollen, können Sie sich selbst rechnen.

In jedem Fall sind Sie nur in Einzelfällen förderfähig, und wenn diese Bedingungen gegeben sind, erhalten Sie in jedem Fall ein BAföG, egal in welchem Beschäftigungsverhältnis Sie stehen. Das Erfordernis einer 5-jährigen Beschäftigung oder Ausbildung und anschließender Beschäftigung (3+3 Jahre) muss vor Ausbildungsbeginn gegeben sein. Eine Ausbildungszeit ist die Zeit, die in Ausbildungszentren einer Art von Ausbildungszentrum einschließlich der damit verbundenen erforderlichen Praktikumsplätze bis zum Abschluß oder zur Beendigung des Studiums verbringt ( 2 Abs. 5 S. 2 BAföG).

Das bedeutet im Klartext: Wenn Sie bereits vor Ihrer Anstellung immatrikuliert waren, sind die fünf Jahre Berufstätigkeit für Sie nutzlos, weil sie nicht vor Ausbildungsbeginn liegt. Die damals eingeleitete Ausbildungszeit "Studium" wird erst nach einer Pause wiederaufgenommen. Sie müssen nach Abschluss des Bachelorstudiums für mind. drei Jahre angestellt sein und dann unabhängig von Ihren Eltern im Masterstudiengang mitarbeiten.

Denn eine neue Ausbildungsphase startet immer mit dem Start des Master-Studiums nach dem Bachelor-Abschluss. Bei einem Abbruch des Studiums und dem so genannten Doppelperspektivenwechsel ist die Situation anders: Wenn Sie Ihr früheres Studienziel aufgegeben haben, d.h. Ihr Wunsch nach einem Universitätsabschluss endlich aufgegeben haben und dann Jahre später wieder ein neues Studienjahr beginnen, wird nicht die bisherige Ausbildungsphase "Hochschulstudium" fortgeführt, sondern eine neue Ausbildungsphase begonnen.

Eine elternlose Unterstützung könnte dann möglich sein - weitere Beschäftigungsbedingungen (bzw. Ausbildung und spätere Beschäftigung) finden Sie hier.