Darlehen Umfinanzieren

Refinanzierungsdarlehen

Alle Annuitätendarlehen haben einen festen Zinssatz, innerhalb dessen Sie an das Darlehen und die Darlehenszinsen gebunden sind. Er hat zwei Möglichkeiten der Anschlussfinanzierung: die Prolongation des Darlehens oder eine Umschuldung. Oft ist es ratsam, bestehende Ratenkredite, größere Kredite oder Hypotheken umzuplanen. Die finanzierende Bank vergibt in der Regel auch Darlehen zur Renovierung. Das PSD BauGeld ist ideal für die Umschuldung bei einer anderen Bank.

Refinanzierung ohne Vorauszahlung - auch bei Rücktritt von der Restschuld-Versicherung!

Viele Darlehensverträge, viele verschiedene Kreditinstitute und Sparanstalten sind, wie schon öfter erwähnt, mit nicht rechtskonformen Widerrufsanweisungen versehen, die es ermöglichen können, den gesamten Darlehensvertrag rückgängig zu machen. Das niedrige Kreditzinsniveau macht die Refinanzierung derzeit sehr interessant. Auch wenn die Belehrung bezüglich des Darlehens richtig gewesen sein mag, ist in den mit dem Darlehen, das ebenfalls mit dem Darlehen kofinanziert, d.h. zum Darlehensbetrag hinzugerechnet wurde, nach einer Verfügung des Bundesgerichtshofs, Az. XI 356/09, davon auszugehen, dass mit dem Rücktritt von der auf den Abschluß der Restschuld-Versicherung abzielenden Absichtserklärung auch das zugehörige Unternehmen, der Darlehensvertrag, rückgängig gemacht werden muss.

Indem man entweder den Darlehensvertrag oder die Restschuld-Versicherung kündigt, ggf. auch bei Verträgen, kann man die bereits erwähnte hohe vorzeitige Rückzahlungsstrafe, oft in fünfstelliger Höhe, zusätzlich zur aktuellen Zinslast bei der Refinanzierung ersparen. Bei einem Bankkunden, der die Möglichkeit der Refinanzierung hat, sollte seine bisherige Kreditvereinbarung auf die entsprechenden freien Rückbuchungsmöglichkeiten geprüft werden.

Dabei kann auch die Rechtmässigkeit der gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren geprüft und oft von der Hausbank erstattet werden.

Schuldenrefinanzierung - Die Chancen im Detail

Unter Schuldenrefinanzierung - auch Umschuldungen genannt - versteht man die vollständige oder partielle Neustrukturierung der Verpflichtungen eines Kreditnehmers durch Änderung ihrer Summe, ihrer Fristigkeit oder ihres Zinssatzes. Die Refinanzierung kann durch Verhandlung mit jedem Einzelgläubiger oder durch Zusammenlegung aller oder mehrerer Schuldenpositionen im Zuge einer umfangreichen Restrukturierung stattfinden.

Die Refinanzierung von Einzelverbindlichkeiten beinhaltet in der Regel eine neue Regelung der Rückzahlungsmodalitäten unter Wahrung des Schuldengrundes, während eine Gesamtrefinanzierung dazu führen kann, dass ein neuer Kredit bei einem der vorherigen oder einem neuen Darlehensgeber abgeschlossen wird, bei dem die früheren Verpflichtungen zurückgezahlt werden. Dabei verfallen die früheren Forderungen durch Begleichung, so dass der Debitor nur dem Zahlungsempfänger des neuen Umschuldungskredits gegenübersteht.

Wenn die Refinanzierung sich nur auf eine spezifische Verschuldung oder mehrere Einzelverbindlichkeiten bezieht, ist es notwendig, dass sich der Kreditnehmer mit dem entsprechenden Kreditgeber in Kontakt setzt und neue Bedingungen für die Rückzahlung der Verschuldung erörtert. Es wird dann eine neue Haftung anstelle der vorherigen angelegt. Im Einzelfall erfolgt eine solche Refinanzierung dadurch, dass der Debitor mit der Vorlage eines Bestätigungsschreibens einen neuen, weiteren Verschuldungsgrund erzeugt, der neben der früheren - nun geänderten - Haftung absichtlich auftritt.

Sollen Forderungen vollständig refinanziert werden, muss der Kreditnehmer einen Kreditgeber suchen, der ihm einen neuen Kredit gewährt, dessen Wertstellung zur Rückzahlung der früheren Verpflichtungen ausreicht. Es verbessert die Chance einer Kreditverpflichtung, wenn der Kreditnehmer im Darlehensantrag angibt, dass er das Kredit zur Rückzahlung von Altlasten aufnimmt.

Im Regelfall führt die an ein solches Kreditgeschäft adressierte Sparkasse oder Sparkasse eine gründliche Kreditprüfung durch, in deren Zusammenhang der Kreditnehmer seine Ertragslage darzustellen hat. Im Falle einer Kreditverpflichtung ist es notwendig, mit den vorherigen Kreditgebern Kontakt auf zu nehmen und mit ihnen die Rückzahlungsbedingungen aushandeln. Es wird abgeklärt, ob und ggf. in welcher Größenordnung der frühere Kreditgeber eine vorzeitige Rückzahlung eines gewährten Darlehens verlangt.

Liegt die verbleibende Laufzeit des Kredits über 12 Monaten, kann der Kreditgeber höchstens 1% der offenen Darlehensschuld einfordern. Dabei ist auch die Freistellung der für das vorangegangene Kreditgeschäft gestellten Sicherungen zu präzisieren. Hierbei kann die Freistellung eines Garantiegebers oder Gesamtschuldners aus der früheren gesamtschuldnerischen Haftung oder die Abtretung von Forderungen aus einer Lebens- oder Pensionsversicherung, ggf. auch die Streichung von Belastungen auf Grundstücke, erwogen werden.

Im Regelfall wird der Kreditgeber des Umschuldungskredits diese Wertpapiere für das neue Kreditgeschäft in Anspruch nehmen, so dass sichergestellt sein muss, dass die Auflösung der Wertpapiere Schritt für Schritt gegen Rückzahlung der Altverbindlichkeiten erfolgt. Die Refinanzierung der Verschuldung erfolgt oft in einer ökonomisch unsicheren Lage des Debitors. Die Verträge mit den ehemaligen Gläubigern enthalten oft deren teilweisen Verzicht auf die ausstehenden Verpflichtungen.

Das ist vor allem dann notwendig, wenn das neue Tilgungsdarlehen nicht für alle Altlastenreicht. Bevor über die Aufnahme eines Refinanzierungskredits entschieden wird, muss geprüft werden, ob diese Kreditvereinbarung dem Kreditnehmer einen wirtschaftlichen Vorzug gibt. Im Besonderen ist ein Abgleich zwischen der vorherigen Zins- und Ratenzahlung und den Bedingungen des Umschuldungskredits durchzuführen.

In diesem Fall kann der Betrag des Tilgungsdarlehens größer sein als die Gesamtsumme der bisher bestehenden Verbindlichkeiten. Oftmals bietet eine Schuldenrestrukturierung auch dem Kreditnehmer einen neuen ökonomischen Spielraum. Vor allem dann, wenn die früheren Insolvenzverwalter bereits Vollstreckungsmaßnahmen ergriffen haben oder mit der Eröffnung eines Konkursverfahrens gedroht haben. Als offensichtlicher Pluspunkt der Schuldenrefinanzierung erweist sich, dass der Kreditnehmer nur mit dem Kreditgeber des Umschuldungskredits verhandelt, während er oft vorher mit einer großen Zahl von Kreditgebern zu tun hatte.

Darüber hinaus erhält der Kreditnehmer häufig eine neue Refinanzierungsgrundlage durch Bündelung seiner früheren Verpflichtungen, was zu günstigeren Bedingungen für neue Verhandlungen führt als bisher. Die Refinanzierung der Verschuldung kann auch über ein Privatanlegerdarlehen durchgeführt werden. Grundsätzlich stellen Kreditinstitute und Sparkassen Ratendarlehen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung, mit denen bestehende Forderungen refinanziert werden können.

In manchen Fällen kann der Debitor davon Nutzen ziehen, dass die Bonitätsforderungen nicht so hoch sind wie bei Banken und Sparkassen. 2.

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