Firmeninsolvenz

Unternehmensinsolvenz

Unternehmensinsolvenz ist nicht dasselbe wie Konkurs. Unter Unternehmensinsolvenz versteht man in der Regel die Insolvenz eines Unternehmens (Schuldners) gegenüber seinem Gläubiger. Die Unternehmensinsolvenz ist die Insolvenz eines Unternehmens. Eine Unternehmensinsolvenz zieht den Mitarbeitern oft den Boden unter den Füßen weg. Unternehmensinsolvenz Die Anmeldung der Insolvenz ist kein einfacher Schritt.

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An dieser Stelle möchten wir Sie ausführlich über die Unternehmensinsolvenz unterrichten und die wesentlichen Fragestellungen erörtern. Weil Unternehmensinsolvenzverfahren ein vielschichtiges und langwieriges Gebiet sind, empfiehlt sich eine fachkundige Betreuung im Zuge der insolvenzrechtlichen Beratung durch einen Fachanwalt. Die außergerichtliche Schuldenregelung mit den Kreditgebern ist im Falle einer Unternehmensinsolvenz nicht unbedingt notwendig.

Ist eine von der Unternehmensinsolvenz bedrohte Firma eine Aktiengesellschaft, die Firma oder - bei fehlender Geschäftsführung der Firma - deren Organen und - bei insolvenzrechtlichen Gründen wie Insolvenz, drohende Insolvenz und überschuldung - die Aktionäre sind nach § 15a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 Nr. 1 InsO zur Beantragung der Insolvenzeröffnung verpflichteter.

Das Insolvenzverfahren ist von den vertretungsbefugten Gesellschaftsorganen sofort und ohne schuldhaftes Zögern beim Gericht zu beantragen. Die Beantragung muss innerhalb von drei Monaten nach Eintritt der Insolvenz oder Überverschuldung beim Gericht eingereicht werden (§ 15a Abs. 1 InsO). Ein verspätetes Einreichen eines Antrags ist ein Verstoß gegen die Insolvenz und wird mit einer freiheitsentziehenden Strafe oder Geldbuße geahndet (§ 15a Abs. 1 und 3 InsO).

Die Geschäftsführerin ist zur Zahlung einer Entschädigung an die Gläubigerinnen und Gläubiger bei Nichteinreichung des Antrags verpflichtet. 2. Bei Amtsniederlegung, Entlassung oder Tod des geschäftsführenden Gesellschafters kann die Pflicht zur Stellung eines Antrages mangels Geschäftsführung nach § 15a Abs. 3 ZPO auf die Aktionäre oder den Verwaltungsrat übertragen werden. Folgende Partnerschaften unterliegen auch der Unternehmensinsolvenz:

Dann werden die persönlichen GeschÃ?ftsfÃ?hrer vom Konkursverwalter hinzugezogen. Ein Unternehmen oder eine reguläre Insolvenz kann in Erwägung gezogen werden, wenn kein anderes Insolvenzverfahren (z.B. Verbraucherinsolvenz, Vermögensinsolvenz) vorzusehen ist. Die Schuldnerin selbst oder ein Kreditgeber kann beim für die Insolvenz des Unternehmens zuständigem Gericht einen Insolvenzantrag stellen. Eine außergerichtliche Einigung zwischen Schuldnern und Kreditgebern ist nicht unbedingt vonnöten.

Der Zahlungspflichtige muss eine Liste der Vermögensgegenstände und eine Liste der Gläubiger mit dem Antrag auf Eröffnung einreichen. Der Insolvenzgerichtshof beauftragte einen Gutachter mit der Begutachtung der Einreichungen. Im Anschluss an das Gutachten wird vom Gericht ein Konkursverwalter ernannt. Durch die öffentliche Ankündigung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird dem Gläubiger Beschlagnahmungsschutz gewährt. Das gesamte Vermögen des Insolvenzverwalters wird vom Konkursverwalter eingezogen, besichert und anschliessend als Konkursmasse aufzulösen.

Durch die Insolvenzeröffnung des Unternehmens geht dem Gläubiger die Verwaltungsvollmacht über sein Eigentum verloren. Das Management des Unternehmens wird vom Konkursverwalter wahrgenommen, so dass die bisherige Arbeit fortgeführt werden kann. Die Korrespondenz mit den Zahlungsempfängern wird von ihm geführt, die Geltendmachung der Ansprüche überprüft und eine Forderungsliste aufgesetzt. Der Gläubiger anspruch wird zu einem späterem Zeitpunkt vor dem Gericht abgewiesen oder bestaetigt.

Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist vom Insolvenzverwalter nicht richtig oder nicht vollständig gestellt worden, es liegt eine endgültige Entscheidung wegen Insolvenzdelikten innerhalb der vergangenen 5 Jahre vor, die Eröffnung des Verfahrens hat sich verspätet, der Gläubiger hat gegen seine Anzeige- und Mitteilungspflichten verstossen, der Gläubiger hat die ihm gemäß 287b VO obliegenden Kaufverpflichtungen verletzt.

Ein insolvenzgefährdetes Unter-nehmen hat vor der Insolvenzeröffnung die Chance, mit seinen Kreditgebern auf der Grundlage eines freiwillig eröffneten Schuldenbereinigungsplans einen Vergleich zu erzielen. Für bereits insolvente Gesellschaften ist dies nur bedingt möglich, da die dreiwöchige Frist für die Insolvenzanmeldung einhalten wird. Die Ausrichtung einzelner Geschäftsprozesse, die Abspaltung von nicht zum Kernbereich gehörenden Geschäftsfeldern, der Aufbau hierarchischer Konzernstrukturen, bedeutsame Massnahmen, um den Weg aus der Krise zu finden und damit Unternehmensinsolvenzen zu vermeiden.

Im Insolvenzverfahren müssen die Gesellschaften gemäß §§ 217 ff. In einer Insolvenzplanung, wie eine Unternehmensumstrukturierung möglich wäre. Diese wird den Kreditgebern zur Beschlussfassung unterbreitet. Unternehmensinsolvenzen können verhindert werden, wenn der eingereichte Zahlungsplan von den Kreditgebern akzeptiert wird. Das liegt daran, dass der Konkursplan nicht nur Restrukturierungsmöglichkeiten beinhaltet, sondern in der Regel auch einen Teilzahlungsvertrag, mit dem die Forderungen des Gläubigers erfüllt werden können.

Der Insolvenzgerichtshof muss den Plan bestätigen. Schutzschildverfahren nach 270b IO sind Teil der "Verordnung über die Selbstverwaltung im Insolvenzverfahren". Der Insolvenzgerichtshof kann das Schutzgitterverfahren für höchstens drei Monaten einleiten. In dieser Zeit muss der Insolvenzverwalter einen auf Selbstregulierung ausgelegten Plan einreichen. Während der Laufzeit des Schildverfahrens ist der Zahlungspflichtige vor Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch die Zahlungsempfänger gesichert.

Die Fortführung des Geschäftsbetriebes ist ohne die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters möglich. Ist die Einreichungsfrist für den Insolvenzplan oder die Löschung des bestellten Schutzverfahrens abgelaufen, beschließt das Gericht über die eventuelle Insolvenzeröffnung des Unternehmens. Die SCHUFA wird bei Insolvenzeröffnung über einen Zeitraum von zehn Jahren benachrichtigt und klassifiziert den Kreditnehmer als nicht kreditwürdig.

Der Geschäftsführer der GmbH gibt eine Erklärung über die finanziellen Verhältnisse des von der Zahlungsunfähigkeit bedrohten Betriebes ab. Dies könnte ihm später in Rechnung gestellt werden, wenn er eine Führungsposition in einem anderen Betrieb sucht. Ein von der Zahlungsunfähigkeit betroffene Bank hat keinen Anspruch mehr auf ein Darlehen (z.B. für die Gründung einer neuen Gesellschaft), da in der Regel eine Kreditwürdigkeitsprüfung (z.B. bei der SCHUFA) durchgeführt wird.

Die Geschäftsbeziehung zu unseren Abnehmern und Zulieferern kann auch durch drohende Unternehmensinsolvenzen erschwert werden, da das Zutrauen in das eigene Haus nicht mehr gegeben ist. Nach § 811 Abs. 1 Nr. 6 ZPO dürfen Objekte, die ein Selbständiger zur Ausübung seiner Erwerbstätigkeit benötigt, nicht beschlagnahmt werden. Das Arbeitsverhältnis besteht auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ( 108 InsO) fort, wodurch die Rechte und Verpflichtungen des Auftraggebers auf den Konkursverwalter gemäß 80 InsO übertragen werden.

Das bestehende Anstellungsverhältnis erlischt nicht von selbst im Falle einer Unternehmensinsolvenz. Die Kündigungsmöglichkeit ist nach 1 KG mit einer Frist von drei Monaten ausgeschlossen, wenn die soziale Auswahl nach gewissen Gesichtspunkten (z.B. Arbeitnehmeralter, Dauer der Tätigkeit, Schwerbehinderung) miteinbezogen wurde. Von der Insolvenz bis zur Insolvenzeröffnung haben die Mitarbeiter das Recht auf Konkursgeld, bei Bedarf kann die Arbeitskraft auch mit Insolvenzgeldern im Voraus ausbezahlt werden.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum