Hohe Schulden

Hoch verschuldet

In Frankreich gibt es ein strukturelles Schuldenproblem. Hoch verschuldet, umstrittene Parallelwährung: entscheidende Punkte für die neue italienische Regierung. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "zu hoher Verschuldung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Hoher Schuldenvergleich über Dritte (gebundenes Buch). Der Weg zum schnellen Schuldenerlass.

Die Schulden sind gut, die Schulden, die zu hoch sind, sind schlecht.

In der modernen Ökonomie ist der Kredit nicht mehr wegzudenken - aber die Tendenz zu immer mehr Schulden macht das ganze noch labil. Mehr und mehr bedroht er sich, der weltweite Berg der Schulden. Nahezu alle sind heute verschuldet: der private Sektor, die Länder, die Industriestaaten, die Schwellenländer. Nach Angaben der BIZ betragen die Schulden in den großen Wirtschaftsnationen der Erde mehr als das Zweifache der wirtschaftlichen Leistung.

Aber warum sind Schulden gerade nachteilig? Sind sie es auf jeden Fall? Trotz des offensichtlichen Unbehagens, das viele Menschen beim Begriff "Schuld" empfinden, ist die Antwort auf diese Frage nicht ganz banal. Die Schulden haben eine wirtschaftliche Rechtfertigung, denn die Schulden des einen sind immer die der anderen. Aus ökonomischer Sicht ist es unumstritten, dass das Kreditsystem den Wohlstand eines ökonomischen Systems erhöht.

Daher ist die Auffassung, dass die Verschuldung ohnehin der Teufel ist, nicht ausreichend. Wo sind die Schulden zu hoch? In jedem Falle sind Zahlungsunfähigkeiten so veraltet wie das Schuldenmanagement selbst. Im Altertum waren daher die Sanktionen für die Nichtzahlung von Schulden drängend. Die insolventen Debitoren wurden in Babylonia als Knechte veräußert, im antiken Rom wurden sie im ungünstigsten Falle gar in zwei geteilt.

Aber warum gibt es über alle Zeiten hinweg einen solchen Druck, dass Schulden bezahlt werden müssen und die Schuldigen eine moralische Verpflichtung haben, sie zu begleichen? Eine so banale wie offensichtliche Lösung, wie die Diskussion auf dem heurigen Seminar "Schulden und Freiheit" der Stiftung Progress aufzeigt: Das ist die Antwort: Gut funktionierende Schuldenverwaltung ist ein Gemeinnützigkeit.

Das " Institut der Verschuldung " erhöht das Wohlergehen einer Wirtschaft, also muss man sich darum kümmern. Die Nichteinhaltung der Regeln des Kreditsystems schadet dem Ansehen des "Schuldners" und damit der Kreditgewährung in einer Wirtschaft. Bei überverschuldeten Ländern, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden zu bezahlen, ist die Situation anders. In allen Jahrhunderten haben Zustände über ihren Mitteln hinaus gewohnt und mussten schließlich für Bankrott archivieren.

Staatliche Überverschuldung hat eine Reihe von negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft eines jeden einzelnen Mitgliedstaates, am meisten durch Zinssätze: Je geringer die Kreditwürdigkeit eines Mitgliedstaates, umso größer ist die Kreditrisikoprämie, die es für die Kreditaufnahme zu zahlen hat. In der Regel hat die generelle Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der Staatsverschuldung einen negativen Einfluss auf die Zinssätze eines jeden einzelnen Mitgliedstaates.

Die höheren Zinssätze haben eine kontraktive Wirkung, weil sie die Anlagetätigkeit und damit das wirtschaftliche Wachstum dämpfen. Länder, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden zu bezahlen und deshalb für bankrott erklärt werden, müssen mit harten Rückwirkungen von ihren Gläubigern und damit von den Finanzmärkten gerechnet werden. Warum ist die Gefahr des Kapitalmarktausschlusses (ein Land kann sich nicht mehr über den Fonds finanzieren) oder wenigstens wesentlich höheren Kosten für Kredite (ein Land muss sehr hohe Zinssätze bezahlen, um sich zu refinanzieren) nicht ausreichend, um eine Überverschuldung der Länder zu verhindern?

Die insolventen Länder mussten bis vor rund 40 Jahren damit rechnet, dass sie im Durchschnitt vier Jahre lang keine Mittel am Markt beschaffen können; seit 1980 beträgt der Ausschluß jedoch im Durchschnitt nur zwei Jahre. Damit ist die Furcht vor einem Ansehensverlust am Markt wegen der Folgen für die Länder begrenzt.

Früher, als ein Staat seinen vertragsbrüchigen Nachbarstaaten lediglich den Kampf ansagte, waren ein Berg von Schulden und die Folgen des Konkurses wahrscheinlicher. Damit ist die Finanzstrafe des Markts keine Gefahr mehr für den Staatsinsolvenz, was die fröhliche Anhäufung von Schuldenbergen rund um den Erdball auch in jüngster Zeit erklärt.

Selbst in der Krise der letzten Jahre hat es in den Krisenstaaten mehrere Regierungswechsel gegeben - obwohl der Staatsinsolvenz dank der Solidaritätshilfe Europas in jedem Einzelfall vorgebeugt wurde. Warum ist die Androhung einer Wahlniederlegung nicht ausreichend, um die Regierung daran zu hindern, übermäßige Schulden zu machen? Ähnlich wie bei der privaten Kreditvergabe kann die Kreditvergabe auch für den Staat Sinn machen.

Die unattraktive Entschuldung überlässt sie aber nur allzu gern ihren Vorgängern. Der Gedanke, den Staatsverbrauch über gute und schlimme Phasen zu glatt zu stellen, hat auch eine politische Dimension: In schlimmen Phasen werden die Ausgaben des Staates aufgestockt, aber in schlimmen Phasen werden sie nicht wieder reduziert - und der Verschuldungsberg nimmt weiter zu.

Der Trend der modernen westlichen Länder, sich ständig zu verschulden, lässt sich auch dadurch erklären, dass die Ausgaben des Staates an zukünftige Generation weitergegeben werden können. Diese haben üblicherweise kein Mitspracherecht, wenn Entscheidungen über Leveraged Government Projekte und deren Kreditaufnahme getroffen werden. Und was muss getan werden, damit die weltweiten Verschuldungsberge nicht weiter wachsen und damit zur Gefahr für die finanzielle Stabilität werden?

Das Schuldenphänomen wird von der Wissenschaft als ein klassisches zeitliches Inkonsistenzproblem erachtet. Eine Verschuldung (Investitionen in die Infrastruktur) scheint aus aktueller Perspektive sinnvoll, aber in der Regel nicht aus der Perspektive der Zukunftschancen (Investitionen lohnen sich nicht, aber die Schuldenlast ist um so schwieriger). Anstatt Schulden zu übernehmen, wie sie es für richtig halten, müssen sie sich an strenge Vorschriften halten.

Die in der Schweiz bekannte Schuldbremse ist eine solche ist. Damit das Ansteckungsrisiko durch Verschuldungskrisen verringert wird, sind auch für den Umgang mit staatlichen Insolvenzen geeignet. Eindeutige Regelungen in dieser Hinsicht - wie die simple Konzeption und schnelle Durchführung von Umschichtungen durch die Länder - können ebenfalls helfen.

Eine Regulierung von Land und Volkswirtschaft so weit, dass eine Schuldenkrise nicht mehr möglich ist, kann daher nicht die passende Lösung für das Schuldenproblem sein. Im nüchternen Sinne gibt es wahrscheinlich so etwas wie eine optimierte Zahl von Verschuldungskrisen - und das ist nicht gleich 0. Das in jüngster Zeit beobachtete überdurchschnittlich häufige Auftreten von Verschuldungskrisen kann und sollte durch entsprechende institutionelle Regelungen abgebaut werden. mfi.

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