Islamic Banking Kredit

Bankkredit Islamisch

wiederverkauft werden kann, entsteht de facto ein rein konventionelles Darlehen. Will ein Kunde ein Auto kaufen, nimmt er keinen Kredit bei der Bank auf, sondern schließt mit ihr einen Vertrag ab. Die Halal-Regelungen und Zertifizierungen sowie Islamic Banking". Kaufen Sie doch in Raten nach islamischen Prinzipien. Worin besteht der Unterschied zwischen dem klassischen Kreditgeschäft und dem Kreditgeschäft im Islamic Banking?

Anti-Tabak und Islamic Finance

Als islamische Finanzierung wird der Teil des Kredit- und Kapitalmarkts bezeichnet, der auf der Grundlage oder in Einklang mit den religiösen Grundsätzen des Islam gedacht wurde: die Shari'ah. Jede finanzielle Transaktion wird von muslimischen Shari'ah-Gelehrten auf Shari'ah-Konformität überprüft und, falls notwendig, auch überprüft. Insbesondere erfordert die Shari'ah, dass die Finanzierung im Rahmen des Handels oder der Herstellung bestimmter erkennbarer Vermögenswerte erfolgt.

Dabei ist zu beachten, dass in der islamischen Welt Gelder nicht als handelbares Gut betrachtet werden und nur ein Maß für den Wert darstellen. Zins- ("riba") und Kreditverbot; Verbote moralisch tadelnswerter und sündiger Tätigkeiten ("harar"), wie z. B. Transaktionen im Bereich des Alkohols, des Tabaks, der Waffe usw. sowie des Spekulations-, Wett- und Glücksspiels ("maisir"), was auch den Spekulationshandel mit Darlehen einschließt, wenn die zugrunde liegende Vermögenswerte nicht ebenfalls veräußert und transferiert werden; überhöhte und vermeidbare Ungewissheit ("gharar"), aus denen sich auch ein Grundsatzverbot von Finanztermingeschäften ergibt.

Die Shari'ah-konforme Finanzierung basiert daher auf der Beteiligung des Darlehensgebers am Unternehmensrisiko und den Einkünften aus Shari'ah-konformen Anlagen. Die Erzielung von Vermögenserträgen und eine einkommensabhängige Vergütung für die Verwendung dieser Vermögenswerte sind zulässig. In diesem Zusammenhang ist die Finanzierung des Islams unweigerlich "strukturiert" und es ist notwendig, ein herkömmliches zinstragendes Darlehen über vor allem auf Eventualforderungen basierende Konstruktionen zu reproduzieren.

Innerhalb der Shari'ah sind vor allem folgende Vertragsarten entstanden, die als Kreditsurrogate fungieren: Erstellung eines "cost plus sale" entweder durch (1) einen Kaufvertrag ("negativer Leerverkauf") zwischen Finanzierer und Finanzierer über vom Finanzierer verwahrte Vermögenswerte oder (2) Ankauf von Vermögenswerten von einem Dritten im Namen des Finanziers ("back-to-back sale").

Die Finanzierungen erfolgen wie beim klassischen Leasinggeschäft gegen die laufenden Mieteinnahmen für die vorübergehende Verwendung der Vermögenswerte durch den Kreditnehmer. Joint-Venture, bei dem der Anleger und der Entrepreneur sich verpflichten, alle Erträge und Schäden aus einem Vorhaben zu übernehmen. Die Gewinnausschüttung richtet sich nach den Eigentums-/Finanzierungsanteilen an den Vermögenswerten, die Verlustausschüttung nach dem Eigenkapital.

Sukukuk ist das wohl berühmteste muslimische Finanzwerk. Sie werden oft als muslimische "Anleihen" genannt, aber ihre Struktur ist mehr wie " Aktienzertifikate ". Den Sukukuk Investoren gehören auch die von Sukuk finanzierten Vermögenswerte. Er partizipiert somit an den Einnahmen aus den Vermögenswerten oder aus deren Veräußerung.

Sukukuk wandelt den Vermögensaufbau aus den oben beschriebenen Kreditsurrogaten in handelsfähige Papiere um. Im Bereich Islamic Finance ist das Marktsegment der islamischen Verbriefung im Kontext von Sukukuk zu nennen. Bei der islamischen Verbriefung veräußert ein Verursacher vorhandene oder künftige Erträge aus den oben erwähnten Kreditersatzvarianten (Sale-Back-Einnahmen, Leasingforderungen, Gewinnanteile) durch Übertragung des rechtlichen Eigentums an einem Portefeuille von Shari'ah-konformen Vermögenswerten an ein SPV.

Der Anleger besitzt die durch die Kreditsurrogate und letztlich durch die Sicherheiten über die Sicherheiten oder die SPV finanzierten Vermögenswerte. Es wird auch oft betont, dass Sukukuk dazu beiträgt, den weltweiten Securitisationsmarkt zu festigen, und die folgenden potenziellen Konfliktbereiche und ihre Handhabung sollten im Kontext der islamischen Verbriefung herausgestellt werden:

Dabei gilt das Prinzip "maslaha", der Vorrang der Öffentlichkeit, das allgemeine Interesse der Allgemeinheit und das allgemeine Anliegen der Gerechtigkeit im Islam. Mit diesen Grundsätzen wird das Moral hazard bei den Urhebern (Phänomen "Raubbau") oder den Schuldnern (Phänomen "Weggehen" oder "Jingle Mail") vermieden. So wird der Anleger zum Besitzer der einer Immobilie zugrundeliegenden Vermögenswerte und kann bei Bedarf unmittelbar darauf zurückgreifen.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass sich die islamische Finanzindustrie explizit das Bestreben auferlegt hat, zur globalen Finanzmarktstabilität beizutragen. Deshalb wurde die Task Force "Islamic Finance and Global Financial Crisis" eingerichtet, die sich vor allem mit den nachstehenden drei Themen befasst und im kommenden Jahr dem Islamic Financial Services Board (IFSB) darüber Bericht erstatten wird:

Der Begriff Islamic Finance mit seinen allgemeinen moralischen Grundsätzen und wie er zu weltweiter ökonomischer Stabilisierung und Prosperität beitragen kann, die Strukturen des Islamic Financial Sektors und sein möglicher Anteil an der Reformierung der weltweiten Finanzstruktur und der Verstärkung der weltweiten Finanzmarktstabilität, eine Inventarisierung der Belastbarkeit und Stabilisierung des Islamic Financial Sektors mit dem Zweck, seine zukünftige Konkurrenzfähigkeit und Tragfähigkeit sowie seine Bedeutung für die globale Finanzmarktstabilität zu erhöhen.

Die islamische Finanzwirtschaft verzeichnet ein rasantes Wachstum und hat bereits einen hohen Investitionsbedarf. Andererseits besteht ein hoher Bedarf an Kapital in der realen Wirtschaft Europas, vor allem in Deutschland, sowie an "Investoren", vor allem an Verbriefungsprodukten, die ihrerseits zur Refinanzierung von Krediten an die reale Wirtschaft verwendet werden. Das dynamische Wachstum und zahlreiche sehr optimistische Voraussagen zur islamischen Finanzierung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sukukuk-Markt, dem auch die Verbriefung zugerechnet werden sollte, noch vergleichsweise gering und jugendlich ist, mit all den damit verbundenen Fehlern (Standardisierung, Liquiditätssituation, rechtliche Sicherheit, Ungewissheit über das Produktverhalten in Krisensituationen, usw.).

Die gegenseitige Entwicklung der Absatzmärkte im Sinne eines Leitbildes "Finanzierung von europäischen (deutschen) Vermögenswerten durch islamische Finanzprodukte oder islamische Finanzverbriefungen", die von Anlegern im Nahen Osten erworben werden (sollen), bedarf ebenfalls gegenseitiger Bildungsarbeit, um ein grundlegendes Produkt- und Rahmenbedingungenverständnis zu erzeugen oder zu diversifizieren. Hinsichtlich der Finanzsystemstabilität weisen islamische Finanzprodukte zwei verhältnismäßig große Vorzüge auf.

Größerer Pluspunkt ist jedoch, dass die Investitionen eher von Nichtbanken vorgenommen werden, einschließlich Staatsfonds oder von so genannten Ultra High Net Worth Individuals (UHNWIs), die es ermöglichen würden, das Kreditrisiko aus dem Banksektor zu übertragen, zumal nicht Shari'ah-konforme Kreditverbriefungen dementsprechend plaziert werden können.

Empfehlenswert ist die folgende Research-Publikation der DZ Bank, auf der auch dieser Beitrag basiert, sowie die Publikation von Linkklaters zu "Sharia'a Compliant Securities (Sukukuk)". Der IWF hat auch einen umfassenden Rapport zu dem Thema Islamic Finance publiziert der folgende Themen abgedeckt : Grundzüge des Islamic Banking und Risikoimplikationen ; rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen ; Regulierung und Aufsicht ; Fragen zur weiteren Prüfung.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum