Privatkonkurs

Staatsbankrott

Am 1. November tritt die neue Reform des Privatkonkurses in Kraft, die es sogar ermöglicht, ohne Rückzahlungen schuldenfrei zu werden. - Der Privatkonkurs ermöglicht den Menschen in Österreich einen finanziellen Neuanfang. Insolvenz, Privatkonkurs, Abgabeverfahren, Zahlungsplan zur Unterhaltsberechnung im Konkurs nach der Differenzmethode.

Privatinsolvenz

Dann kann der Schiedsrichter das Insolvenzverfahren einleiten. Jeder Überschuldeter kann ungeachtet der Eintragung in das Firmenbuch beim Gericht Insolvenzantrag stellen (§ 191 SchKG). Wird eine gütliche Einigung über die Schulden verhindert, kann der Insolvenzverwalter ein Privatinsolvenzverfahren einleiten, das die Realisierung aller Pfändungen, einschließlich des bestehenden Wohneigentums, zum Zweck der Schuldentilgung umfasst.

Ein Privatkonkurs kann sich günstig auf die Lebenssituation des Kreditnehmers auswirkt. Aber Sie müssen wissen, dass Privatkonkurs ist nicht der Weg, um Ihre Forderungen loswerden. Den Gläubigern wird ein sogenannter Verlustbrief ausgehändigt, der ihnen die Geltendmachung der ausstehenden Forderung ermöglicht, wenn der Debitor zu neuen Vermögenswerten kommt. Privatkonkurs ist daher für den Kreditnehmer wichtiger.

Eine Privatinsolvenz ist nur unter gewissen Voraussetzungen möglich: Der Gläubiger muss seine überschuldete Forderung vorweisen. Die Schuldnerin muss vor dem Gericht den Nachweis erbringen, dass eine einvernehmliche Regelung mit den Schuldnern nicht möglich ist. Ein Privatkonkurs kann nur als letztes Mittel eingesetzt werden. Er muss den Nachweis erbringen, dass sein Haushalt in Zukunft ausgewogen ist und er in der Lage ist, seine finanziellen Mittel ohne neue Schulden zu verwalten.

Die Privatinsolvenz soll dem Gläubiger die Chance bieten, auf einer verbesserten Basis durchzustarten. Zur Vorfinanzierung der Insolvenzkosten braucht der Debitor rund 4'000 Franken. In das Insolvenzverfahren sind ein Insolvenzverwalter und das Konkursbüro involviert.

Häufigste Ursachen für Privatinsolvenzen

Die frühere Selbständigkeit ist der Hauptgrund für die private Insolvenz. Knapp ein Drittel der Privatinsolvenzen (30 Prozent) entfallen auf Ex-Unternehmer. Unmittelbar danach folgt ein eigenes Versagen (18,6 Prozent) - sei es durch Überbewertung der eigenen Leistung oder durch schlechte Handhabung von Geldern oder Spekulationen - und eine Arbeitslosenquote (16,5 Prozent). Lebenskrisen (11,7 Prozent) wie Scheidungen, Unfälle oder Krankheiten sowie private Schwierigkeiten (10,8 Prozent) wie Drogenkonsum oder Spielsucht können ebenfalls zum Konkurs führen.

Belastungen aus dem Familienumfeld wie die Übernahme von Verwandtenhaftung, Unterhaltspflicht, Betreuungs- oder Mutterschaftsurlaub sind laut KSV mit einem Insolvenzanteil von rund sieben Prozentpunkten die niedrigsten Ursachen. Der Privatkonkurs kann nur erklärt werden, wenn noch Mittel zur Verfügung stehen. Als 1995 der Privatkonkurs eingeführt wurde, machten die ehemaligen Selbständigen noch 40 bis 50 Prozent der Privatinsolvenzen aus.

Die KSV fordert daher seit langem die sofortige Eröffnung eines Verfahrens gegen alle zahlungsunfähigen Gesellschaften. Mehr als 120.000 Insolvenzverfahren wurden seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingeleitet. Bei rund 73% des Verfahrens haben sich Debitoren und Kreditoren über einen Vergütungsplan geeinigt. In der ersten Jahreshälfte sind 4.233 Menschen in den Privatkonkurs gegangen, 4,3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum.

Hätte die Einzelperson es bisher versäumt, sich selbstständig zu machen, lag die durchschnittliche Verschuldung bei 270.000 EUR. Privatpersonen, die in Konkurs gingen, hatten durchschnittlich 59.000 EUR verschuldet - mehr dazu in der ersten Jahreshälfte bei Less Private Bankruptcies.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum