Scheidung Schulden

Ehescheidung Schulden

Welche Aufteilung des Vermögens oder der Schulden im Falle einer Scheidung? Gemeinsame Schulden der Ehegatten, wie Trennung und Scheidung, führen häufig zu Streitigkeiten über das Bankkonto. Für die Schulden aus der Ehezeit haftet wer? Das Trennen und Scheiden tut weh - auch finanziell.

Schulden, Scheidung, Betrug: Nachrichten zum Ehescheidungsrecht

Das bedeutet, dass jeder sein Kapital behalten kann und nur der Anstieg des Vermögens im Falle einer Scheidung kompensiert wird. Die Ehegatten müssen ihr Ehegattenvermögen anfechten. Mit dem reformierten Gewinnausgleichsgesetz soll mehr Recht bei Vermögensstreitigkeiten in Scheidungssachen gewährleistet werden. Der Grundgedanke des Gewinnausgleichs ist, dass der während der Heirat erreichte Vermögensaufbau gleichmäßig verteilt wird.

Zukünftig sollen auch Schulden angerechnet werden, die ein Ehemann zur Eheschließung beigetragen hat und die dann innerhalb der Eheschließung beglichen wurden. Verbindlichkeiten sind noch nicht bilanziert. In der bisherigen Gesetzeslage wurden Schulden nicht mitberücksichtigt. Die Ehegattin, die im Zuge der Heirat ihre anfänglichen Schulden nur mit dem erworbenen Kapital begleicht, musste diesen Vermögensaufbau noch nicht nachholen.

Der Ehepartner, der die Schulden des anderen Ehepartners begleicht und auch sein eigenes Kapital kauft, ist noch viel betroffener. Dabei wurde nicht nur die Rückzahlung von Schulden und der damit einhergehende Vermögensaufbau beim Gesellschafter nicht berücksichtigt, sondern der Ehepartner musste auch sein eigenes Vermögen nach Ablauf des ehelichen Güterrechts aufteilen. Nach 10 Jahren Heirat trennen sich Heinz und Hilde S..

Als er heiratete, hatte Heinz S. gerade eine Firma gegrÃ?ndet und schuldete ihnen rund 30.000 ?. Durch die Heirat erreichte er einen Vermögensaufbau von 500.000 EUR. Damit beläuft sich das endgültige Guthaben von Heinz S. auf 200.000 EUR. Die Ehefrau Hilde S. hatte zum Zeitpunkt seiner Heirat weder Vermögenswerte noch Schulden und verfügte über ein Gesamtvermögen von rund EUR 3.000.

Bisher musste sie ihrem Mann einen Entschädigungsanspruch von EUR 50000 bezahlen, da seine Schulden bei seiner Heirat nicht berücksichtigt wurden. Gemäß der neuen Gesetzeslage, die die Betrachtung des passiven Anfangsbestandes beinhaltet, haben Regina und Thomas K. je eine Steigerung von 400.000 EUR erwirkt. Daher muss sie ihrem Mann keine Entschädigung bezahlen, sondern bekommt viel Kohle.

Wie können Vermögensübertragungen und Verfälschungen in Zukunft vermieden werden? Bei der Gewinnberechnung kommt es auf den Zeitraum der Ehescheidung an. Allerdings ist die Endsumme des Entschädigungsanspruchs bisher durch den Vermögenswert zu einem regelmässig wesentlich höheren Termin, d. h. der gerichtlichen Ehescheidung, beschränkt.

Bis dahin droht die Möglichkeit, dass der entschädigungspflichtige Ehepartner sein Guthaben auf Kosten des entschädigungsberechtigten Ehepartners aufgibt. Die Gefährdung gehört der Vergangenheit an. Bei der Scheidung von Mostermann Link erhielt er einen Gewinn von rund zwanzigtausend Euros. Patronin Verona hat kein eigenes Erbe. Nachdem er die Scheidung eingereicht hat, gibt er bei seinem neuen Liebhaber achttausend Dollar für einen Urlaub aus und beansprucht außerdem, die verbleibenden zwölftausend zu haben.

Im Falle der Auflösung des ehelichen Güterstands durch das rechtsverbindliche Scheidungurteil ist der Nachweis eines Vermögens durch die Firma Mostermann Link nicht erforderlich. Theoretisch hat Verona ein Anrecht auf 10000 EUR. Doch da das Guthaben von Mostermann Link nach der Scheidungsklage aufgeschoben wurde, hat sie auf einmal keinen Anrecht mehr. Der entschädigungsberechtigte Ehepartner wird in Zukunft vor solchen Eingriffen bewahrt. Nach der Reform des Ehegüterrechts bezieht sich der Berechnungstag "lis pendens of the divorce petition" nicht nur auf die Ermittlung des Gewinns, sondern auch auf die Ermittlung der Entschädigungssumme.

Neu ist auch das Recht auf Information über das Trennungsvermögen zum Trennzeitpunkt: Jeder Ehepartner kann in Zukunft Informationen über das Trennungsvermögen des anderen einfordern. Die Informationen dienen als Sicherheit gegen Manipulation des Vermögens zwischen Scheidung und Scheidungsantrag. Mit Hilfe des Auskunftsrechts kann jeder Ehepartner sehen, ob das Guthaben des anderen Ehepartners in diesem Zeitabschnitt gesunken ist.

Der Gesetzgeber geht jedoch noch weiter: Eine aus den Informationen hervorgehende Vermögensverminderung ist ein Gewinn, der kompensiert werden muss, sofern der Ehepartner nicht in der Lage ist, der Tatsache entgegenzuwirken, dass es keine untreue Vermögensverminderung, sondern einen unverschuldeten Verlust von Vermögenswerten gibt. 6. Der gescheiterte Repräsentant Alfred Q. will sich von ihr trennen und verkündet ihn unter Zeugen:

Nun fürchtet Alfred Q., dass der Kauf nur dazu dient, den Ertrag zur Seite zu legen, um ihm keine Entschädigung für die Gewinne zahlt. In Zukunft wird solchen Vorfällen Einhalt geboten. Die Ehefrau, der hier ein Schadensereignis angedroht wird, kann den Gewinn besser durchsetzen. Dadurch wird der andere Ehegatte daran gehindert, sein gesamtes oder einen Teil seines Vermögens zur Seite zu legen.

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