Schweizer Franken Kredit

Franken-Darlehen

Die Fremdwährungsdarlehen lauten hauptsächlich auf Schweizer Franken (CHF). Privathaushalte in Schweizer Franken zu leihen. Ein Plädoyer für den Rückzug aus Frankenkrediten: Viele Kredite wurden offenbar im Schweizer Grenzgebiet gewährt. Der Ausstieg aus den bestehenden Franken-Darlehen ist für die Grünen und mich.

FAQ zu Fremdwährungsguthaben

Wodurch entsteht ein Kugelkredit? Der überwiegende Teil der Fremdwährungsdarlehen war als so genannte Endfälligkeitsdarlehen verbunden. Sie müssen also den Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit vollständig zurückzahlen. Es wird ein Darlehen mit einer Dauer von 20 Jahren abgeschlossen. Bei Vertragsanfang bekommen Sie einen Ausschüttungsbetrag von 100.000 EUR.

Diese wird zu einem Kurs in Schweizer Franken konvertiert, z.B. 1 EUR = 1,54 CHF. Daraus resultiert ein Darlehensbetrag von CHF 154'000). Nach Ablauf der Frist ("Endfälligkeit") müssen Sie 154'000 Franken an die Hausbank abführen. Das Darlehen wird in der Regel mit Sparprodukten ("Tilgungsträger") getilgt, die die Rückzahlung des fälligen Darlehensbetrages sicherstellen sollen.

Achten Sie darauf, welche Rückzahlungsvehikel Sie gekauft haben - es kommt auf das zu erwartende Ergebnis (z.B. nach 20 Jahren) an, je nach Produkte- und Risikoklasse. Weshalb sind viele Rückzahlungsvehikel schwierig? Angenommen, der Consultant hat berechnet, dass der endgültige Kreditbetrag mit einem Sparvertrag zurückgezahlt werden soll (20 Jahre in einem auf Anlagefonds basierenden Produkt):

Es wird eine Verzinsung von 5 Prozentpunkten erwartet und nach Angaben des Beraters ist eine monatliche Einsparung von rund 246,50 EUR erforderlich, um eine Darlehenssumme von 100.000 EUR zu erreichen. Liegt die Verzinsung (bei einem monatlich gesparten Betrag von 246,50 Euro) nur noch bei 3% pro Jahr statt bei 5%, so sind es nur 80.600 EUR.

Gemäss den Vermutungen des oben genannten Fiktivbeispiels ergibt sich daraus eine niedrigere Verzinsung des Tilgungsträgers (Auszahlungsbetrag 80'600 Euro) und ein Kursverlust (aufgrund der Frankenaufwertung von eur/chf = 1,50 bis 1,40 Euro) in Höhe von 110'000 Euros. Zum Ende der Laufzeit ergibt sich ein Volumen von rund EUR 29.400 (Differenz von EUR 110.000 und EUR 80.600).

Wie gehe ich vor, wenn die Hausbank zu mir kommt? Falls sich die Hausbank mit dem Fremdwährungskredit an Sie wendet, sollten Sie unbedingt Ihre derzeitige Finanz- und Risikolage prüfen, um die für Sie beste Wahl zu fällen. Folgende Fragestellungen sind hilfreich: Zu welchem Zinssatz wurde das Darlehen in Anspruch genommen, d.h. bei Vertragsanfang umgestellt?

Ein Beispiel: Bei der Unterzeichnung des Darlehensvertrags wurden Ihnen 100.000 EUR gezahlt. Die damalige Ausgangssituation lag bei 1,54 (d.h. eine Euroeinheit kostete 1,54 Franken). Der Darlehensbetrag beläuft sich auf 154'000 Franken. Sie schuldet diesen Geldbetrag der Hausbank und ist - wenn das Darlehen vollständig (d.h. am Ende der Frist rückzahlbar) ist - am Ende der Frist fällig.

Wenn Sie 154'000 Franken an die Hausbank zahlen würden, müsste man bei einem unterstellten Satz von 1,15 (eine Stückkosten 1,15 Franken) 133'913 EUR ausgeben. Was gibt es für Möglichkeiten, den bisherigen Kreditvertrag in Schweizer Franken zu ändern? Sie können sich von der Hausbank unterschiedliche Ausführungen berechnen lassen - es besteht die Option eines kompletten Exits aus der Landeswährung (Umrechnung in Euro), des "partiellen" Exits (d.h. ein Teil des Darlehens wird in EUR umgerechnet, ein Teil verbleibt in der Fremdwährung).

Die Rückzahlung des Franken-Darlehens ist auch in Gestalt eines Rückzahlungsdarlehens möglich. Es handelt sich bei dieser Ausführung um die Erstattungsgutschrift in Schweizer Franken. Wie hoch ist der Eurozinssatz bei Vertragsänderungen durch die Hausbank bei der Umrechnung von Schweizer Franken in Euro-Darlehen? Sind die Zinssätze für den EUR bereits im Darlehensvertrag festgelegt?

Ist das Darlehen (von einem Tilgungsdarlehen ) in ein Ratendarlehen umwandelbar und welche Gebühren fallen an? Welche Rolle spielt das vorhandene Tilgungsinstrument bei der Währungsumstellung auf den Ebro? Der Grund dafür ist, dass das Rückzahlungsvehikel - zum Beispiel eine Fondspolice, Kapitallebensversicherung, Kapitallebensversicherung, Anlagefonds - gelöst (und auf ein Kreditkonto eingezahlt), geschlossen (z.B. durch Prämienbefreiung oder Teilprämienbefreiung) oder weitergespart werden kann.

Im Falle von Rückzahlungsschwierigkeiten ist es notwendig, sich umgehend mit der Hausbank in Kontakt zu bringen, um Zahlungserleichterungen (z.B. Zahlungsaufschub ) zu treffen. Für endfällige Kredite mit Tilgungsträgern: Was ist der aktuelle Rückzahlungsträger? Ist die Ergebnisentwicklung planmäßig oder können wir bei Fälligkeit mit einem Kreditsaldo rechnen, der zur vollständigen Deckung des Darlehens nicht ausreichend ist (Finanzierungslücke)?

Wie soll mit dem Tilgungsvehikel nach einer Umwandlung verfahren werden (Liquidation, Prämienbefreiung, Prämienverbilligung) und welche Aufwendungen entstehen? Was haben Sie damals bei der Kreditvergabe gelernt? Was hat die finanzierende Hausbank dabei geleistet? Falls Sie zur Aufnahme eines Fremdwährungskredits ermuntert wurden, sollten Sie mit der Hausbank darüber reden, insbesondere im Zusammenhang mit eventuellen Ausgleichszahlungen oder besonders günstigen Umtauschbedingungen.

Die Vielzahl der zu beantwortenden Fragestellungen macht deutlich, dass eine generelle Ablehnung oder Befürwortung der Umstellung auf den EUR nicht möglich ist. Darf die Hausbank den Kredit in Fremdwährung einziehen? Nein, ein Darlehen kann nur unter gewissen Bedingungen ausbezahlt werden. Solange Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen wie vereinbart nachgekommen sind und sich Ihre Einkommens- und Vermögenslage nicht wesentlich verschlechtert hat, was die Abwicklung des Darlehens zu gefährden scheint, gibt es keinen Anlass für eine Kreditrückzahlung.

Erlauben Sie sich nicht durch die Forderung Ihrer Hausbank nach Umrechnung in EUR, Bereitstellung von zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen etc. unter Druck gesetzt zu werden eine Rückzahlung des Darlehens ist nur unter gewissen Bedingungen möglich! Ist eine nachträgliche Besicherung oder Umwandlung möglich? Eine Inanspruchnahme der zusätzlichen Sicherheit oder der einseitigen Wandlung liegt nur dann vor, wenn diese im Darlehensvertrag geregelt sind und die Bestimmungen erlaubt sind.

Eine Wandlungsklausel ist nach der Rechtsprechung nur bei Zahlungsverzug der Banken möglich, d.h. die Tilgung der Forderung ist bedroht. Effektive Umwandlungsklauseln erfordern, dass die Sachverhalte, die zu einer Umwandlung durch die Gesellschaft geführt haben können, präzise dargestellt werden, ansonsten ist die Bestimmung undurchsichtig und inakzeptabel.

In vielen Darlehensverträgen in Fremdwährung enthaltene Umrechnungs- und Ergänzungsklauseln, die "beispielsweise auf Kursverlusten von 10 oder 15 Prozent als Anstoß für das Recht der BayernLB auf ergänzende Besicherung und Umwandlung beruhten, wurden von den Rechtsprechungsorganen als undurchsichtig und grob nachteilig und nicht zulässig angesehen. Weil Missbrauchsklauseln nach der österreichischen und europäischen Gerichtsbarkeit immer vollständig beseitigt werden, kann davon ausgegangen werden, dass für viele vor 2008 abgeschlossene Fremdwährungskredite, die noch in Betrieb sind, die Kreditinstitute aufgrund der jüngsten Wechselkursverluste des Euros gegenüber dem CHF kein Recht haben, die Stellung von zusätzlichen Sicherheitenstellungen einzufordern und/oder das Darlehen in EUR umzuwandeln.

In einigen Faellen wurden jedoch neue "Zwangsumwandlungsklauseln" und Besicherungsklauseln aufgrund von seit 2008 beschlossenen Vertragsaenderungen (z.B. Umwandlung des Darlehens in aktuelle Tilgungen u.a.) beschlossen, die wesentlich transparent und gerechter sind als die bisherigen und daher zulaessig und effektiv sein koennten. Bei solchen Folgevereinbarungen wäre im konkreten Anwendungsfall zu überprüfen, ob die von der Gesellschaft geforderte nachträgliche Besicherung und/oder Umwandlung möglich ist.

Dann ist die Hausbank Ihr Kontakt. Was ist zu beachten, wenn die Banken oder Vermögensverwalter Ihnen raten, auf den Ebro umzustellen? Das ist eine Einzelfallentscheidung, denn Ihre Vorgehensweise ist abhängig davon, wie hoch die Darlehensschuld ist, wie lang die verbleibende Laufzeit ist, wie gut das Tilgungsvehikel ausgestattet ist, welche Rücklagen Sie haben, um eine mögliche Finanzierungslücke zu schließen, und so weiter.

Unsichere Kreditnehmer dürfen beim Wechsel von einem Devisendarlehen nicht mit dürftigen oder gar unübersichtlichen Angaben abgeschreckt werden - schließlich ist es oft eine Entscheidung von vielen tausend EUR. Nach Verbraucherschutzgesetz fordert die Bank nachvollziehbare Kreditangebote und eindeutige Angaben zu den Tilgungsträgern.

Was sind die rechtlichen Grundlagen für das Fremdwährungskreditgeschäft? der Darlehensvertrag einschließlich der Sicherheitenverträge (z.B. Versicherung, Bürgschaft, etc.). Unabhängig davon, ob es sich um eine Umstellung auf ein Erstattungsdarlehen in Schweizer Franken oder eine vollständige Umstellung auf den EUR handeln soll, sollten die Kreditinstitute den Kundinnen und Kunden ein aussagekräftiges Angebot unterbreiten. Sie dürfen unter keinen Umständen einseitige Massnahmen "bedrohen", zum Beispiel Nötigung oder die Gefahr von negativen Folgen, wenn der Kreditnehmer nicht zustimmt.

In den Konsultationen zu den Tilgungsvehikeln (dienen der Einsparung des Fremdwährungskredits), die in vielen Fällen unter den geplanten Gewinnzahlen liegen, sollen die Darlehensnehmer in transparenter, verständlicher und nachvollziehbarer Weise unterrichtet werden. Die Darlehensnehmer sollten deutlich darüber aufgeklärt werden, welche Einnahmen (vertraglich) gesichert sind und welche nicht. Für die Sparprodukte (Tilgungsträger), die eng mit dem Fremdwährungsdarlehen verbunden sind, sollte die BayernLB Renditeszenarien darstellen, damit die Kunden die zukünftige Geschäftsentwicklung besser abschätzen können.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum