Selbstfahrende Unternehmer

Unternehmer mit Eigenantrieb

Diese Aufzeichnungspflicht gilt auch für selbstfahrende Unternehmer . Das gilt auch für Selbstfahrer und ist abhängig vom Fahrzeugtyp (PKW, LKW mit oder ohne Anhänger). Die Regelungen betreffen in der betrieblichen Praxis die sogenannten "Selbstfahrer", d.h. Transportunternehmen, Disponenten, Fuhrparkmanager, Personalverantwortliche in der Transportbranche und selbstfahrende Unternehmer. Die folgenden Verpflichtungen gelten für alle Fahrer dieser Fahrzeuge (einschließlich Selbstfahrer):  

Arbeitszeiten für selbstfahrende Unternehmer - Industrie- und Handelskammer Hamburg

und nur die Arbeitsstunden der beschäftigten Fahrer. Diese Personen haben eine wöchentliche Durchschnittsarbeitszeit von 48 Arbeitsstunden. Sie kann auf höchstens 60 Std. ausgedehnt werden, wenn der Wochenmittelwert innerhalb eines Zeitraumes von 4 monatiger Dauer 48 Std. nicht überschreitet. Seitdem müssen die Anforderungen auch vom eingesetzten Fahrer in Deutschland erfüllt werden.

Die EU-Arbeitszeitrichtlinie gilt seit dem 24. Mai 2009 auch für selbstfahrende Unternehmer. Der Wille des Europäischen Parlaments besagt, dass auch ihre Öffnungszeiten begrenzt sein sollten, so wie sie für die Arbeitnehmer gelten. Bis zum Schluss hatte sich Deutschland gegen eine Arbeitszeitregelung für selbstfahrende Unternehmer ausspricht. Selbst ein selbständiger Fahrer mit seinem eigenen Auto darf nun eine Durchschnittsarbeitszeit von 48 Arbeitsstunden nicht übersteigen.

Sie können auch ihre Arbeitszeiten auf bis zu 60 Arbeitsstunden erweitern, wenn sie innerhalb von 4 Monate entschädigt werden, um zu einem Durchschnittswert von nicht mehr als 48 Arbeitsstunden pro Woche zurückzukehren. Wenn der selbständige Kraftfahrer in der Nacht tätig ist, darf er in einem Zeitrahmen von 24 h nicht mehr als 10 h mitarbeiten.

Das neue Regelwerk verpflichtet den unabhängigen Spediteur, tägliche Arbeitszeit zu erfassen, die nicht bereits von einem digitalen oder analogen Aufzeichnungsgerät erfasst wird. Diese Unterlagen müssen von den betreffenden Unternehmen für einen Zeitraum von zwei Jahren ( "ab dem Gründungsdatum") geführt werden.

Unabhängigkeit: Es ist unerlässlich, hart wie die Nägel zu rechnen.

Der Haribo macht Peter Brennig glücklich. Drei Mal täglich verkehrt er mit seinem XF 105. 460 zwischen den Standorten Bonn und Solingen. 2. "Ich habe nichts mit dem Be- und Entladen zu tun ", sagt er. Selbstverständlich wird der Absatz dann zurückgehen, aber es kann darüber hinwegkommen. "Man muss 600 Euros pro Tag für 400 bis 500 Kilometer haben.

"Und dann erwähnt er sofort einen der grössten Irrtümer, die Neulinge in der Selbständigkeit oft machen: "Sie vermischen Umsätze mit Gewinnen. "Die Pflichtbeiträge für den Berufsverband, die Kranken- und Pensionsversicherung sowie die Darstellung für den eigenen Ferienaufenthalt sind nur drei Exemplare, die potentielle Unternehmer in ihren Berechnungen oft auslassen.

In den ersten 20 Jahren nahm er keinen einzigen Ferienaufenthalt, weil er sich Sorgen machte, dass ihm jemand das Unternehmen nehmen könnte. Er ist ausgebildeter Automechaniker. Auf der Suche nach einem neuen Auftraggeber für das Verkehrsunternehmen seines Vater war sein Eintritt in die Logistik. Aber auf einmal waren für einen aufgeriebenen Luftschlauch der Anlage 2.300 EUR zu zahlen.

Auf diese Weise erspart er sich etwa 200 EUR pro Monat für die Autowäsche. Aber nicht nur er muss hart rechnen. Gemäss der aktuellen Statistiken des Bundesamtes für Gütertransport (BAG) haben von den 50'351 Verkehrsbetrieben im kommerziellen Gütertransport 27% nur einen Lastwagen. Fehlgeschlagene Selbständigkeit ist der Hauptgrund dafür.

Viele selbstfahrende Unternehmer hat er auch schon kommen und gehen gesehen. "Dagmar Wäscher, Gründerin und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands der Verkehrsunternehmen, begründet, warum so viele Unternehmensgründungen scheitern: Die Kostenübersicht ist zu klein, entweder wegen mangelnder Beherrschung oder wegen Unkenntnis. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte ohne gründliche inhaltliche Prüfung.

In Eile schlossen die potenziellen Unternehmer so genannte Kopplungsverträge - also einen Fracht- und Mietvertrag für einen Lastwagen - ab und werden so von Logistikgruppen abhängig. "Umsätze sind nicht gleich Erträge! Der akzeptable Brutto-Lohn im Langstreckentransport beträgt derzeit zwischen 2.200 und 2.500 EUR. Damit dies auch für sich als Unternehmer dauerhaft gelingt, soll mit einem Sattelschlepper ein Jahresumsatz von rund achttausend EUR erzielbar sein.

Durchgängig! Allerdings sind zur Zeit nur 5000 bis 6000 EUR zu haben. "Letztendlich sind nur noch 1.500 Euros da. Für sie ist es in der Regel zu spat, um zu erkennen, dass der Siegerkuchen am Ende der logistischen Kette nicht mehr ausreicht. Mit der Novellierung des 21a des Gesetzes über die Arbeitszeit wird das frühere "Erfolgsrezept" der Selbstverwertung nicht mehr durchführbar sein.

In diesem Fall dürfen Selbständige nicht mehr als 48 Wochenstunden pro Tag tätig sein. Brenig's Ehefrau steht dem kleinen Unternehmer zur Seite und verfasst die Abrechnungen. "Immerhin ist er Haribos bisher einziger selbstfahrender Unternehmer. "Als Unternehmer kann ich mir natürlich Sachen erlauben, die ich mir als Berufskraftfahrer nicht erlauben kann.