Verbraucherinsolvenz

Verbraucherinsolvenz

Konsumenteninsolvenz und Insolvenz von Kleinunternehmen. Erfahren Sie, wie Sie eine Verbraucherinsolvenz schnell, effektiv und reibungslos abwickeln können, bis die Restschuld beglichen ist. Wenn es keine Einigung über die außergerichtliche Schuldenregelung gibt, steht Ihnen der Weg zur Verbraucherinsolvenz auf Ihren Antrag offen. Neben der Standardinsolvenz kennt die InsO auch die Verbraucherinsolvenz. Merkmale der Privat- oder Verbraucherinsolvenz.

Grundzüge der Verbraucherinsolvenz

Wenn ein Mensch seine Forderungen nicht mehr begleichen kann, wird er insolvent. Hier kann ein so genanntes Konkursverfahren unter Leitung eines Insolvenzgerichtes eroffnet werden. Im Falle überschuldeter Einzelpersonen sprechen wir, wenn möglich, von Privatinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen und damit von der Überwindung der Insolvenz. Die Verbraucherinsolvenzen nach 304 ff. der Insolvenzverordnung (InsO) entsprechen grundsätzlich dem üblichen Verfahren vor dem Gericht.

Unter gewissen Voraussetzungen wird das Vorgehen zugunsten des Zahlungspflichtigen jedoch deutlich erleichtert, verglichen mit dem in der Regel wesentlich aufwändigeren Konkursverfahren bei insolventen Unternehmen. Verbraucherinsolvenz findet in vier Stufen statt: außergerichtliche Einigung, gerichtliches Vergleichsverfahren, vereinfachtes Konkursverfahren und Restschuldenbefreiung mit einer Phase des guten Verhaltens. Der Insolvenzgerichtshof kann nach Realisierung des Gesamtvermögens des Schuldners die so genannte Rest-Schuldenbefreiung gewähren, d.h. der Gläubiger wird von allen Restschulden befreit.

Die Befreiung von Restschulden ist die stärkste Motivierung für die Umsetzung des Verbraucher-Insolvenzverfahrens, da sie die am Ende des Insolvenzverfahrens noch vorhandenen Forderungen tilgt und ein Neubeginn möglich ist. Das Verbraucherinsolvenzverfahren dauert in der Regel sechs Jahre. So muss er sich beispielsweise um eine Erwerbsarbeit und die Übertragung der Erbschaft auf den Trustee kümmern (§ 292 Abs. 2 InsO).

Prinzipiell kann jede natürliche Person ein Insolvenzverfahren eröffnen, wenn sie insolvent oder überverschuldet ist. Insolvenz tritt in der Regel dann ein, wenn die Ansprüche der Kreditgeber nicht mehr befriedigt werden können oder wenn klar vorhersehbar ist, dass die Ansprüche der Kreditgeber bald nicht mehr befriedigt werden können. Eine weitere Vorraussetzung für ein Verbraucherschutzinsolvenzverfahren ( 304 InsO) ist, dass der insolventen Konsument keine eigenständige Wirtschaftstätigkeit (z.B. Zahnmedizin oder Rechtsanwalt) hat.

Privatinsolvenzen von ehemals Selbstständigen sind nur möglich, wenn sie weniger als 20 Kreditgeber und keine Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen mit Angestellten haben (§ 304 Abs. 1 InsO).

? Verbraucherinsolvenz - einfach definiert & erklärt " Enzyklopädie

Beantragt eine natürliche Person in Deutschland eine Verbraucherinsolvenz, ist sie nicht mehr in der Lage, ihrer Zahlungsverpflichtung nachzugehen. Mit dem Insolvenzantrag kann ein Insolvenzverfahren eröffnet werden, nach dessen Ablauf der Konsument schuldfrei ist. Eine Verbraucherinsolvenz kann nur von Privaten erklärt werden. In der Regel tritt der Schaden ein, wenn ein Konsument seine Forderungen nicht mehr abbezahlen kann.

Diese können vor allem durch die Aufnahme von Krediten und den Kauf von Produkten auf eigene Faust entstanden sein. Aber auch dann ist es nicht immer möglich, die Forderungen einzuziehen. Wenn der Konsument keine reguläre Erwerbstätigkeit ausübt oder nur ein niedriges Gehalt hat, ist auch eine Pfändung nicht möglich. In Deutschland haben Konsumenten die Gelegenheit, Insolvenz zu beantragen.

Die Prozedur hierfür ist eindeutig durch das Gesetz festgelegt und mündet in der Schuldenfreiheit des Konsumenten. Die Konsumentin oder der Konsument bemüht sich um eine außergerichtliche Vereinbarung mit den Schuldner. Schlägt der Vertrag fehl, kann ein Insolvenzantrag beim Gericht eingereicht werden. Wenn möglich, werden bestehende Anlagen verkauft. Möglicherweise findet ein Insolvenzverfahren statt, in dessen Verlauf die Finanzierung des Konsumenten noch reorganisiert werden kann.

Wenn dies nicht möglich ist, tritt die so genannte gute Verhaltensphase in Kraft. 2. Für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren übernimmt der Konsument alle angemessenen Aktivitäten und überträgt den Pfändungsanteil seines Vermögens an den Konkursverwalter. Am Ende der Phase des guten Verhaltens ist der Konsument frei von Schulden. In der Phase des guten Verhaltens muss der Konsument bestimmte Verpflichtungen erfüllen.

Darüber hinaus ist der Konsument dazu angehalten, eine angemessene Leistung zu erbringen. Vererbt er Gelder oder andere Vermögensgegenstände, muss er 50 % davon in die Konkursmasse fließen lassen. 10.

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