Von Privat zu Privat

Vom Privaten zum Privaten

Populäre Fehler: von privat / von privat . Lieferung von privat produzierten Lebensmitteln. Viele übersetzte Beispielsätze mit "von privat angeboten" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Als Unternehmer bin ich zum Vorsteuerabzug berechtigt. lch habe einen privaten Schreibtisch für mein Büro gekauft.  

aus dem Privaten / aus dem Privaten

Mit dem in der Verkaufswerbung besonders gebräuchlichen Ausdruck "von privat" für "von privat; von einer Privatperson" ist es eine präpositionelle Verknüpfung mit einem immer kleingeschriebenen Wort.

Auch: "zu privat". Zusätzlich zu den falsch geschriebenen Wörtern findet man die korrekte Orthographie nach Duden nach der alten und neuen deutschen Orthographie und eine kleine Erläuterung der Orthographie, des Ursprungs, der Bedeutungen, der Synonyme oder der Uebersetzung. In unserer Wörterliste werden Sie die häufigste Frage in der neuen Orthographie im Vergleich wiederfinden.

Privater bis privater Verkauf (Käufer will Rückerstattung)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche mir, dass Sie mir in meiner Sache helfen können, der Auftraggeber hat mir eine Deadline bis heute (ca. 15:30 Uhr) für die Kontaktaufnahme festgelegt, andernfalls wird er seinen Rechtsanwalt anrufen. Ich habe am Sonnabend, 23.06. 07 meinen Ford Fiesta, Baujahr 06/94, km-Stand: ca. 129000, bis 06/2007 für 300,-Euro an eine private Person veräußert.

Schon vor der Inspektion habe ich den potenziellen Kunden über alle erkennbaren Beschädigungen am Fahrzeug informiert. Er war nicht beeindruckt, er dachte, er würde alles billig repariert haben und das Fahrzeug für 2-3 Monaten für seine Ehefrau einkaufen. Dann erwähnte ich noch einmal alle mir bekannte Beschädigungen und versicherte, dass das Fahrzeug mich nie im Stich ließ und nichts verborgen blieb.

Beide unterzeichneten den Kaufvertrag, der eine zusätzliche Klausel enthielt: "Ist das Fahrzeug bei der Fahrzeugübergabe noch zugelassen, sichert der Kunde zu, dass er das Fahrzeug unverzüglich, längstens jedoch innerhalb von 5 Arbeitstagen nach der Fahrzeugübergabe, neu zulassen oder abmelden wird und stellt den Veräußerer von allen durch die Benutzung des zugelassenen Fahrzeugs verursachten Beschädigungen frei.

"Mein Problem: Der Gast rief letzte Nacht (03. 07.) an und sagte, dass er das Auto in eine Garage gefahren sei und sie herausfanden, dass die Bremse völlig aufgebraucht sei und dass die elektrische Anlage nicht richtig funktioniere (Blinker) und dass eine Instandsetzung von etwa 800,- Euro möglich sei, die er nicht zahlt.

Ich habe ihm nicht alle Fehler von vornherein gesagt. Er beschuldigt mich, ihm die anderen Fehler nicht zu sagen. Er will wohl mit böswilliger Absicht zu mir kommen und mich dazu bringen, das Auto zurückzunehmen. Was ist dann an diesem 14-tägigen Rückkehrrecht unter privat?

Da ich niemanden betrügen wollte, hat der Kunde den erkennbaren Schaden in Kauf genommen. Die Garantie gilt prinzipiell für Kaufverträge, kann aber bei Privatverträgen ausgeschlossen werden. Demzufolge kann der Besteller hier seinen Widerruf wegen der bestehenden Fehler nicht aussprechen. Es wäre dem Kunden jedoch möglich, den Kaufvertrag anzufechten, wenn Sie ihn betrogen haben.

Ein Irrtum könnte sein, dass Sie den Besteller nicht über die anderen Fehler informiert haben. Bei Autoverkäufen wird eine solche Informationspflicht bestätigt, wenn die Fehler erheblich sind. Diese Verheimlichung muss aber auch böswillig sein. In diesem Fall wußten Sie nicht, daß die Fehler vorhanden waren, also sollten Sie nicht als bösartig angesehen werden.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Nachweispflicht für arglistige Täuschungen beim Besteller liegt. Es wäre auch in Ihrem Falle nützlich, wenn bei der Übernahme jemand anwesend wäre, der aussagen könnte, was Sie dem Kunden gesagt haben, oder wenn es eine Liste der Mängel gäbe. Falls Sie weiterhin vom Erwerber, auch mit Unterstützung eines Rechtsanwaltes, in Anspruch zu nehmen sind, empfehle ich Ihnen, einen Anwalt zu bestellen, der Ihre Belange vertritt.

Hoffentlich konnte ich Ihnen bei der Beantwortung helfen. Lieber Mr. Guillier, vielen Dank für Ihre Information, ich kann die Schwierigkeiten des Bestellers gut nachvollziehen. Ich habe den Besteller jedoch nicht betrogen und in Treu und Glauben verkauf. Hoffentlich zieht er sich keine Lüge aus den Händen oder schadet dem Vehikel.

Wieso will er mich des Betrugs beschuldigen? Müsste ich das Auto zuerst komplett inspizieren und mir die Fehler vorlegen? Sollte ich also eine Aufgabe verpasst haben, dann bleibe ich natürlich bei meinen Irrtümern, auf der anderen Seite will ich dieses Auto nicht zurück nehmen, weil ich es schließlich verkaufte, um mögliche Instandsetzungskosten zu vermeiden.

Welche klare Expertise kann ich dem Auftraggeber am Telefon geben, damit er meinen Blickwinkel kennt und selbst entscheiden kann, ob er sich in dieser Angelegenheit an einen Rechtsanwalt wenden will? Ist eine Exmatrikulation oder Rückmeldung des Fahrzeuges, wie im Mietvertrag festgelegt, weiterhin möglich? Hoffentlich begreift der Einkäufer, dass er sich verrechnet hat und gibt mir jetzt nicht die Verantwortung dafür.

Zur Klärung von Mängeln sind Sie nur in dem Umfang angehalten, in dem Ihnen diese bekannt waren. Sie können auch auf Abmeldung oder Rückmeldung beharren, da dies eine Verpflichtung des Bestellers aus dem Einkaufsvertrag ist. Sie sollten dem Kunden im Telefongespräch deutlich machen, dass Sie die Garantie nicht in Anspruch genommen haben und deshalb nicht zur Rücknahme des Fahrzeugs oder zur Beteiligung an Instandsetzungskosten berechtigt sind.

Machen Sie ihm außerdem deutlich, dass Sie ihn auch nicht betrogen haben, da Ihnen die geschilderten Fehler nicht bekannt waren und daher keine Klärungspflicht vorlag. Sie sollten in diesem Zusammenhang auch den Erwerber auf seine Verpflichtung zur Rückmeldung oder Löschung aufmerksam machen und auf deren Einhaltung drängen. Hoffentlich konnte ich Ihnen helfen.