Förderung Berufsausbildung

Berufsbildungsförderung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung. Anforderungen an die Förderung einer zweiten Berufsausbildung. Förderverein für die berufliche Aus- und Weiterbildung von Müller e.V.. Es unterstützt staatliche und private Akteure bei der Entwicklung der dualen Ausbildung in Ägypten und fördert damit eine nachhaltige Beschäftigung. Die Berufsausbildung war über einen längeren Zeitraum im Einsatz.

Werdegang

Sie ist seit Juli 2015 Projektmanagerin für das ESF-Bundesprogramm "Bildung, Ökonomie, Stadtteilarbeit" am BIBB. Die berufliche Erstausbildung wird für den Markt immer bedeutender, da immer mehr Stellen für un- oder teilqualifizierte Arbeitnehmer abgebaut werden. Mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz (SGB III) bieten sich daher zahlreiche Fördermöglichkeiten für ausbildungswillige Jugendliche.

Gemäß SGB III können Massnahmen für den Wechsel von der schulischen in die berufliche Bildung, in die berufliche Vorbereitung und in die Berufsausbildung differenziert werden. Darüber hinaus werden Ausbildungsplatzvermittlung, die im Abschnitt "Ausbildungsplatzvermittlung" erklärt wird, und die Förderung der Berufsausbildung durch die Arbeitsmarktverwaltung geboten. Die Berufsorientierung befindet sich an der Nahtstelle zwischen den Bildungs- und Beschäftigungssystemen.

Die Berufsorientierung ist in anderen Ländern stärker mit dem Bildungswesen verknüpft, in Deutschland ist sie jedoch auf die Arbeitsmarktverwaltung umgestellt. Berufsorientierungsberaterinnen und -berater streben jedoch eine intensive Zusammenarbeit mit allgemein bildenden höheren Bildungseinrichtungen an, um Schülern eine frühzeitige Unterstützung bei der Berufsorientierung und der Beantragung eines Ausbildungsplatzes zu ermöglichen.

Berufsorientierung hat sich im Laufe des wirtschaftlichen Aufschwungs entwickelt, der in den 1890er Jahren begann. Die entscheidenden Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung zur Berufsorientierung kamen jedoch von den Bestrebungen der Bürgerinnenbewegung, älteren Mädchen Karriereperspektiven zu erschließen. Darüber hinaus war die "Zentralstelle für Volkswohlfahrt", die für die Jugendhilfe zuständig ist, die treibende Kraft bei der Weiterentwicklung der Berufsorientierung.

Das von ihr ins Leben gerufene "Deutsche Komitee für Berufsberatung" hat die Einrichtung einer staatlichen Berufsberatungsstelle vorgeschlagen, die junge Menschen entsprechend ihrer Angemessenheit und Interessen und unter Berücksichtung des Arbeitsmarkts in das Arbeitsleben integrieren soll. Dieses Prinzip ist auch heute noch entscheidend für die Berufsorientierung. Die Bundesagentur für Arbeit muss durch Mediation dafür sorgen, dass Ausbildungssuchende einen Ausbildungsplatz bekommen, Arbeitssuchende einen Arbeitsplatz und Unternehmer passende Praktikanten und passende Arbeitskräfte.

Durch den Ersten Weltkrieg erhielt die Berufsorientierung wesentliche Anstöße für ihre Institutionalisierung. Eine bayrische Regelung war richtungweisend, nachdem den Arbeitsagenturen Berufsberatungszentren zugewiesen werden sollten. Die Länder erhielten nach Ende des Krieges die Gelegenheit, in ihren Kommunen eine staatliche Berufsorientierung und Lehrlingsvermittlung vorzusehen. In Preußen, Württemberg und Thüringen beauftragten die Landesregierungen ihre Arbeitsagenturen (damals noch vorwiegend unter dem Namen Arbeitnachweis bekannt), Berufsberatungs- und Lehrlingsvermittlung mit den Arbeiten der Arbeitsagenturen zu verknüpfen.

1923 gab die reichsarbeitsverwaltung die allgemeinen Prinzipien für die berufliche Beratung und Vermittlung innerhalb und außerhalb der Kompetenzen der Arbeitsagenturen heraus: Ausrichtung auf die Befähigung und Bereitschaft der Beratungssuchenden, Rücksichtnahme auf die Gesamtsituation auf dem Arbeitsmark. In den Arbeitsämtern sollen Beratung und Vermittlung von Lehrstellen sowohl in räumlicher als auch in organisatorischer Hinsicht ineinandergreifen. Das Beschäftigungs- und Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVAVG), das im September 1927 in Kraft trat, beauftragte die neue Bundesanstalt für Berufsvermittlung und Arbeitslosigkeit mit der beruflichen Beratung und Lehrlingsvermittlung als Pflichtaufgabe auf Augenhöhe mit der Arbeits- und Arbeitslosigkeitsversicherung.

Außerdem sollte die Karriereberatung kostenlos sein und die ratsuchenden Damen nach Möglichkeit von Fachabteilungen unterstützt werden. Während der NS-Zeit mutierte die Berufs- und Ausbildungsberatung zur "Berufsorientierung für Jugendliche". Karriereberatung ist zu einem Werkzeug geworden, um Jugendliche in Mangelberufen zu führen. Darüber hinaus arbeitete die Deutsche Reichsanstalt im Bereich der Karriereberatung mit der HJ und dem Mädchenbund zusammen.

Nur mit dem GG wurde die Berufsausübung "Führung junger Berufstätiger" beendet und zu den demokratisch geprägten Grundlagen der Zeit in Weimar zurückgekehrt. Als Berufsberater, The "Bundesanstalt für Arbeitsermittlung und Arbeitslosenversicherung", founded in 1952, became the provider of vocational counselling. 1957 wurden in einer Gesetzesänderung Berufliche Beratung, Vermittlung und Arbeitslosengeld gleichgestellt.

In der neuen Rechtsfassung ist Berufsorientierung definiert als "jede Beratung und Information zu Berufswahlfragen " und die Bereitstellung von Lehrstellen im Rahmen ihrer Aufgabe als "jede auf die Schaffung von Berufsbildungsverhältnissen gerichtete Tätigkeit". Das Bundesinstitut hat seine Aufgabe um Berufsinformationen ergänzt, die der Berufsorientierung vorausgehen und diese aufbereiten.

Berufliche Bildung bedeutet, den Einzelnen, Gruppen von Menschen (Schüler, Lehrer, Eltern) oder die Allgemeinheit in allgemein verständlicher Form über ihre Aufgabe, ihren Stellenwert, ihre Bedürfnisse, ihren Ausbildungsweg, ihre Erwerbsmöglichkeiten, ihre Perspektiven und die berufliche Weiterentwicklung zu informieren. Gleichzeitig wurde das ausschließliche Recht des Bundesinstituts auf Berufsorientierung untermauert. Mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz (AFG) von 1969 wurde eine neue Rechtsgrundlage für die Berufsorientierung geschaffen.

Sie hat die Berufsausbildung (ab 1977 Berufsausrichtung genannt) klar aufgewertet und in den Status einer selbständigen fachlichen Aufgabe erhoben. Dabei wurde die Berufsentscheidung nicht mehr als eine Einzelentscheidung begriffen, sondern als ein langer Vorgang, der vom Arbeitsämter von A bis Z mitgestaltet wurde. Die AFG hat für die Umsetzung von Berufsinformation, -beratung und -platzierung eine intensive Kooperation mit den "Institutionen der allgemeinen und Berufsbildung" vorgeschrieben.

In der AFG wurden erstmalig Beurteilungen und Prüfungen des Anfang der 1950er Jahre gegründeten und der Berufsberatungsorganisation angegliederten Medizinischen Services und Psyche im Gesetz festgeschrieben. Die berufliche Beratung hat sich in der damaligen DDR unterschiedlich entwickelt und wurde auf Unternehmen umgestellt. Die Unternehmen haben zur Gewinnung interessierter Kinder und Jugendlicher Aufträge zur Präsentation und Bewerbung ausgewählter Ausbildungsberufe in der Schule eingerichtet.

In der neuen Satzung der DDR, die am 06.04.1968 in Kraft getreten ist, ist das Recht und die Verpflichtung für alle jungen Menschen vorgesehen, eine Berufsausbildung zu beginnen. Seit den 70er und 80er Jahren gibt es öffentliche Einrichtungen für Karriereberatung und Studienberatungen. Die Berufsorientierung erfolgt seit jeher durch Behörden im Sinne des Fachkräftebedarfs.

Im Zuge des Übergangs von der AFG zum SGB III Anfang 1998 wurden die Aufgabenbereiche "Beratung und Mediation" umdefiniert. Neben der Berufs- und Karriereberatung umfasst die Betreuung auch Eignungstests, Karriereberatung und Arbeitsmarktrat. Das SGB III bezeichnet "Berufsberatung" als Information und Orientierung zu den Themen Berufsfindung, Karriereentwicklung und Berufswandel, Situation und Weiterentwicklung des Arbeitsmarkts und der Berufsfelder, Ausbildungsmöglichkeiten, Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und Arbeitsförderungsangebote.

Berufsorientierung umfasst auch die Information und Beratung zu Themen der Bildungsförderung, soweit sie für die Berufsentscheidung und die Berufsausbildung von Belang sind (§ 30 SGB III). Neben vielen anderen Beteiligten fördert die BA junge Menschen bereits während der Schule bei der Berufsorientierung.

Berufliche Orientierung wird sowohl in der Schule als auch außerhalb der Schule angeboten. Die BA stellt neben der Gruppeninformation an der Schule, dem Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) und Einzelberatungsgesprächen ein umfangreiches Medienangebot, Eignungsprüfungen und Bewerbungsinformationen zur Verfügung. Kern der beruflichen Beratung ist das individuelle Beratungsgespräch mit den jungen Menschen.

In den Beratungsgesprächen geht es um die Neigung, das Interesse, die Fertigkeiten und die Leistung der jungen Menschen. Nach wie vor steht nur eine kleine Zahl verschiedener Berufe auf der "Wunschliste" der Ausbildungsplatzsuchenden. Die " erste Stufe " von der Grundschule zum Lehrplatz ist für einige Jugendliche eine große Herausforderung.

Gerade bei schlechten schulischen Leistungen oder unzureichenden Sprachkenntnissen ist es sehr schwierig, von der Schul- in die Berufsausbildung zu wechseln. Im Bedarfsfall können die jungen Menschen mit Unterstützungsmaßnahmen gefördert werden. Nachfolgend werden einige Finanzierungsinstrumente kurz erörtert. Die BA richtet sich mit ihren Fördermassnahmen vor allem an junge Menschen, die als "nicht ausbildungsreif" erachtet werden.

Der Gesetzentwurf erwähnt insbesondere junge Menschen, die in dieser Hinsicht Unterstützung benötigen. In den §§ 48 ff. SGB III sind die Massnahmen zur Berufsorientierung festgelegt. Es gliedert sich in Massnahmen für den Schulübergang ( 48 f. SGB III), Massnahmen zur beruflichen Vorbereitung ( 51 ff.) und Massnahmen zur Ausbildungsbegleitung ("73 ff.).

Ein Teil der Massnahmen ist auf die hier vorgestellte Übergangsregelung zurückzuführen. Berufsberatungsmaßnahmen nach 48 SGB III sollen jungen Menschen, die noch keine Berufsentscheidung treffen, eine weitergehende berufliche Orientierung geben. Der BA trägt die Hälfte der Ausgaben für berufliche Orientierungsmaßnahmen. Für Jugendliche ist die Beteiligung an Berufsberatungsmaßnahmen kostenlos.

Zur Erleichterung des Übergangs von der Schul- in die Berufsausbildung für besonders förderungsbedürftige Jugendliche können auch Berufseinsteiger eingestellt werden (§ 49 SGB III). Der Berufseinstieg soll die Integrationschancen schwächerer Schülerinnen und Schüler in den Bildungsmarkt verbessern. Es beruht auf dem Prinzip der frühen und vollständigen Unterstützung durch fachlich versierte, berufserfahrene und praxiserfahrene Ausbildungsbetreuer.

Die Angebote decken die Zeit vom Vorkurs bis zum Beginn der Einarbeitung ab. Das Studium dauert sechs Monaten nach Beginn der Berufsausbildung, längstens jedoch 24 Monaten nach Abschluss der allgemeinen Schulbildung. Mit dieser Regelung soll ein Vertrauensverhältnis zwischen jungen Menschen und Sponsoren aufgebaut werden, auf dessen Basis die Sponsoren in allen Phasen der Berufsfindung und des Berufseinstiegs (Berufsorientierung, Berufsentscheidung, Ausbildungsabschluss, Bewerbungsverfahren, Ausbildungsbeginn) mitwirken.

Es wird erwartet, dass die Schulung und fachliche Erfahrung des Schulleiters und des Schulungs- und Unterstützungspersonals, die Ausgestaltung des Lehrplans, die Lehrmethode und die Qualität der Lehr- und Lernmaterialien, die zur Verwendung bestimmt sind, zu einer erfolgreichen Berufsausbildung führen. Gemäß 53 SGB III haben unterstützungsbedürftige Jugendliche das Recht, einen Schulabschluss aufzuholen und dabei von der Agentur für Arbeit unterstützt zu werden.

Der Service wird jedoch nur dann angeboten, wenn Dritte nicht den gleichen Support bieten. Die BvBs können daher nicht nur allgemeine Bildungsinhalte zur Förderung der Berufsintegration beinhalten, sondern sich auch auf den späteren Abschluss eines Realschulabschlusses vorzubereiten. Berufsorientierung / Berufswahl, fachliche Grundkenntnisse, Unternehmensqualifizierung, Grundqualifikation in IT- und Mediakompetenz, Jobtraining, Bewerbungstraining, Sprachenförderung, Mobilitätstraining, Interkulturelle Trainings, Gendertraining.

Im Jahr 2007 wurde mit der Einführungsqualifizierung ein weiteres Förderungsinstrument in das SGB III miteinbezogen. Es wurde 2004 als bundesweites Spezialprogramm im Kontext des "Nationalen Paktes für Berufsbildung und Nachwuchs in Deutschland" ins Leben gerufen. Begleitet wurde dieses Vorhaben durch die betriebliche Einarbeitung junger Menschen. Die Einstiegsqualifikationen werden seit Anfang 2007 als gesetzlich vorgeschriebene Standardleistung ( 54a SGB III) von den Arbeitsagenturen und den Anbietern der Grundversicherung für Arbeitssuchende angeboten.

Aktuell beläuft sich der Zuschuss monatlich auf 216 EUR zuzüglich der pauschalen Sozialabgaben. Ein entsprechender Einstiegsabschluss kann auf die Berufsausbildung angerechnet werden und verkürzt deren Zeitdauer. Von den Arbeitsämtern können sowohl die Jugendlichen als auch die jungen Erwachsenen, die einen speziellen Förderbedarf haben, um einen Ausbildungsplatz oder einen Ausbildungsnachweis zu bekommen, unterstützt werden.

Unternehmen, die Ausbildungen für Menschen mit Behinderungen oder Schwerbehinderungen anbieten, die ihre Berufsausbildung ohne die Förderung nicht beenden können, können einen Zuschuß zur Ausbildungsbeihilfe bekommen. Sie werden überwiegend von Bildungseinrichtungen durchgeführt, deren Aufwendungen von der Bundesagentur für Arbeit nach § 74 SGB III übernommen werden, wenn die rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Ein klassischer Ansatz von abbH ist die außeruniversitäre Nachhilfe für Berufsschüler.

Werden Jugendliche in einer externen Institution ausgebildet (Berufsausbildung in einer externen Institution (BaE)), d.h. die Qualifizierung wird von Mitarbeitern des Anbieters ausgeführt, weil kein Lehrvertrag mit einem Lehrbetrieb zustande gekommen ist, können die Maßnahmenanbieter von den Arbeitsagenturen eine Erstattung ihrer Maßnahmenkosten bekommen (§ 74 SGB III).

Ziel ist ein früher Einstieg in die Berufsausbildung, vorzugsweise im ersten Jahr. Ist die Umstellung nicht erfolgreich, wird die Schulung bis zum Abschluß außerhalb des Unternehmens fortgesetzt. Die Auszubildenden können von der BA gefördert werden ( 56 ff.), wenn sie an einer Berufsvorbereitung oder einer betrieblichen Weiterbildung teilgenommen haben.

Die Förderung erfolgt meist über die BAB. Darin wird festgestellt, dass die Berufsausbildung förderfähig ist, dass ihnen keine anderen Mittel für den Unterhalt, die Reisekosten und andere Ausgaben (Gesamtbedarf) zur Verfügung gestellt werden. Die Auszubildenden haben während einer vorbereitenden Ausbildungsmaßnahme nach 51 ein Anrecht auf Unterstützung bei der Berufsausbildung, wenn die Ausbildung nach dem Betreuungsgesetz anerkannt ist.

Sie muss auch eine Grundausbildung sein, d.h. der Praktikant darf nicht bereits über einen Ausbildungsabschluss nachweisen. Zu den Berechtigten zählen Jugendliche, wenn sie neben den Bedingungen der Nationalität und des Wohnsitzes einen eigenen Hausstand haben und der Ort der Ausbildung von ihren Eltern nicht innerhalb einer angemessenen Frist erreichbar ist (notwendige externe Unterbringung).

Die BAB ist eine öffentliche Subvention, die in voller Höhe als Subvention ausbezahlt wird. Auch für die BAföG-Förderung gibt es eine Altersgrenze: Nur Azubis, die ihre Ausbildung vor Vollendung des dreißigsten Lebensjahres beginnen, können eine Förderung erhalten. Berufliche Orientierung und Beratung ist auch die Arbeitsvermittlung für diese jungen Menschen. Es gibt verschiedene Verantwortlichkeiten im Rahmen von Aktivierungs- und Unterstützungsmaßnahmen.

Für die Umsetzung der Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, die Zahlung der Ausbildungsvergütung und andere Vergünstigungen zur Förderung der Berufsausbildung sind die Arbeitsämter verantwortlich. Neben der regelmäßigen Unterstützung im Bereich des Sozialrechts werden auf föderaler Ebene verschiedene Angebote zur Berufsintegration von Jugendlichen durchgeführt. Sie werden von unterschiedlichen Abteilungen angestoßen. Neben dem Bundesarbeitsministerium (BMAS) sind das Bundesforschungsministerium (BMBF), das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) aktiv.

Nachfolgend werden einige Beispiele kurz erklärt. Seit 2006 unterstützt das BMBF unter anderem die Entwicklung von Ausbildungsstrukturen mit dem Förderprogramm für den Bereich der beruflichen Bildung in Deutschland. Die Zielsetzung des Programms ist es, innovative Vorhaben zu fördern, in deren Zusammenhang neue Ausbildungsstellen oder Ausbildungsbetriebe für die Einrichtung von Ausbildungsstellen zu gewinnen sind. Am Ende der fünften Finanzierungsrunde wurden 62.000 Lehrstellen erworben, von denen 43.000 vakant waren.

In der sechsten Runde beginnt im September 2013 Das BMAS beispielsweise setzt sich im Zuge der Initiativen Inclusion für die Beteiligung von Schwerbehinderten am Erwerbsleben ein. Unter anderem werden Angebote zur Berufsberatung von schwerbehinderten Jugendlichen gefördert, deren Zielsetzung es ist, Ausbildungsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen in Regelbetrieben zu gewinnen.

Der BMFSJ fördert unter anderem die in vier Förderprogrammen aufgeteilte Aktion "Jugend stärken". Ziel ist es, benachteiligte Jugendliche und junge Zuwanderer, die nicht sofort nach dem Schulabschluß eine Berufsausbildung aufnehmen konnten, umfassend zu unterstützen und die lokalen Bildungsangebote so zu vernetzen, dass eine gezielte, vernetzte Förderung von Kindern und Jugendlichen möglich ist.

Darüber hinaus zielt die Aktion darauf ab, den Schulabschluss aufzuholen oder zu verbessern, um für Jugendliche und junge Erwachsene die bestmöglichen Einstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Mit den Förderprojekten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sollen vor allem (Ausbildungs-)Unternehmen gefördert werden. Zusätzlich zu den landesweiten Maßnahmen gibt es weitere Ansatzpunkte zur Förderung von Kindern und Jugend auf Landesebene. Da sind zunächst die unterschiedlichen Schulangebote, die dem Übergang von der allgemein bildenden Schule zur Berufsausbildung oder zum Studium zuordenbar sind.

Hierzu gehören das Jahr der Berufsvorbereitung (BVJ) und das Jahr der Berufsausbildung (BGJ). Sie ( "Vollzeitschule") bietet Hilfe zur Grundausbildung, führt aber nicht zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Die Berufsvorbereitung (BVJ) ist in allen Ländern als Bestandteil des staatlichen Schulgesetzes inbegriffen. Die Berufsausbildung ist eine einjährige Berufsausbildung zur Berufsausbildung. Im Regelfall ist der Bundesverband für Jugendliche, die nach dem Schulbesuch die Berufsschule noch nicht abgeschlossen haben und sich nicht in einer Ganztagsschule oder einer Berufsausbildung aufhalten, ein obligatorisches Schuljahr.

Die Jugendlichen im Berufsausbildungsjahr (BGJ) bekommen eine eher berufsfeldorientierte Grundausbildung, die den Lehreinheiten des Systems der doppelten Berufsausbildung entspricht. Neben der Berufsvorbereitung dienen die schulischen, berufsfeldspezifischen Lehrveranstaltungen auch der Wahl eines Ausbildungsberufs. Die Berufsausbildung ist in nahezu allen Bundesländern mit Ausnahmen von Brandenburg, Hamburg und Rheinland-Pfalz, die zum Teil ähnliche Konzeptionen haben, als Bildungsangebot vorgesehen.

Der BGJ wird auch verwendet, um die obligatorische Berufsschulzeit bis zum Alter von achtzehn Jahren zu "vollenden", je nach der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtschulzeit. Berufsschulen hingegen sind Teil des Berufsbildungssystems und streben daher eine abgeschlossene Berufsausbildung an. Je nach Qualifikationsanforderungen des betreffenden Berufs können junge Menschen mit unterschiedlichem Schulabschluss an den Berufsschulen mitwirken.

Es werden halbqualifizierende Lehrgänge angeboten, die sowohl die einzelnen Ausbildungsmodule in spezifischen Berufsbereichen lehren, als auch voll qualifizierte Lehrgänge, die mit einem berufsqualifizierenden Abschluss durchführbar sind. Über ihre schul- und bildungspolitische Verantwortung hinaus engagieren sich die Bundesländer auch im Rahmen von Sonderprogrammen für die berufliche Eingliederung junger Menschen. Die Bundesländer verfügen darüber hinaus über ein breites Angebot an Jugendförderprogrammen, das mit dem des Bundes vergleichbar ist.

Als Beispiel seien hier strukturbildende Maßnahmen wie die Förderung der gemeinsamen Ausbildung oder die Förderung von Studierenden in den letzten Schuljahren bei der Berufswahl (Berufsorientierung) angeführt. Unterstützende Maßnahmen auf Landesebene werden weitgehend durch EU-Leitlinien für die Nutzung von Mitteln des ESF festgelegt und sind in den operativen Programme der einzelnen Staaten im Rahmen verschiedener strategischer Ziele enthalten.

Ein weiteres charakteristisches Element der Fördersituation auf Landesebene sind Förderprogramme, in denen diverse Massnahmen zur Integration junger Menschen in die Berufsausbildung durchgeführt werden. So gibt es in fast allen Bundesländern Ansätze wie das Programm "Fit for Work" in Bayern oder "Career Choice Correct Approach Early Orientation" in Sachsen-Anhalt, die unterschiedlichste Ansätze kombinieren, die zum gleichen Ziel führen.

Dazu gehören zum Beispiel der Ansatz zum Auf- und Ausbau von jugendfördernden Einrichtungen, die Förderung von kleinen und mittleren Betrieben in der Aus- und Weiterbildung im Netzwerk und eine stärkere Bildungsberatung. Darüber hinaus werden die betrieblichen Ausbildungsstellen für förderungswürdige junge Menschen unmittelbar unterstützt und die interbetriebliche Berufsausbildung unterstützt. Auch einige Landesministerien stellen genau auf die landesspezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote auf.

Zunehmend zielen diese Angebote in den Städten mit hohem Anteil an Ausländern beispielsweise auf die Zielgruppe Jugendlicher mit Zuwanderungsgeschichte oder Jugendlicher mit Arbeitslosenunterstützung II. Beispielsweise hat das Bundesland Berlin ein Integrationsinstrument in die Berufsausbildung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eingeführt. In vielen neuen Bundesländern werden die Angebote zur Berufsintegration Jugendlicher mit dem Ziel der Regionalpolitik kombiniert, der Auswanderung Jugendlicher in die betreffenden Länder vorzubeugen.

Seit 2004 gibt es deshalb im Bundesland Sachsen-Anhalt ein Förderprogramm "Gegen die Auswanderung von Kindern aus jungen Bundesländern", und auch die Brandenburger Förderprogramme "LANDaktiv" und "Einstiegszeit für junge Menschen in Brandenburg" sollen junge Menschen daran hindern, wegen der drohenden Gefahr der Erwerbslosigkeit nach einer Alternative in anderen Bundesländern zu forschen. Aus den umfassenden von der EU, Bundesregierung, Ländern und Gemeinden finanzierten und umgesetzten Massnahmen ist ein nahezu undurchsichtiger Massnahmendschungel geworden.

Das Angebot zur Unterstützung des Übergangs von Schulen und Berufsgruppen ist so unterschiedlich, dass die ersten Länder ein Programm zur Systematisierung des Übergangssystems aufgesetzt haben. So zum Beispiel is the state initiative Kein Abschluß ohne Anschluß - Übergang School - Beruf in NRW (or http://www.berufsorientierung-nrw.de/start/). Berufsausbildung wird als Schlüsselfaktor für die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland angesehen.

Kontrovers ist jedoch die Förderung der Berufsausbildung. Dabei wird auch die Güte der Finanzierungsinstrumente entscheidend bewertet. Das Fehlen einer Zertifikation und Vereinheitlichung von berufsvorbereitenden und orientierenden Massnahmen und das verwirrende Finanzierungsrepertoire (dessen Vielfalt sich hier nur bedingt widerspiegeln konnte) werden oft in Frage gestellt. Nach wie vor wird die Aufteilung der neuen Lehrverträge auf die drei Bereiche der beruflichen Bildung kritisiert, da nur noch die Haelfte der Lehrvertraege im Rahmen des Systems der doppelten Ausbildung geschlossen wird.

Neben dem Erwerb von neuen Ausbildungsplätzen möchte die SPD bei Bedarf auch die Maßnahmen zur Berufsförderung ausbauen, um jedem Absolventen einen Ausbildungsstellenplatz zu sichern. Wesentliche Voraussetzung dafür sind der konsequente Aufbau der personellen Betreuung und nachhaltigen Schulberatung, die innerbetriebliche Erstausbildung als zielgerichtete Fördermassnahme und die Fortentwicklung des Regionalbildungsmanagements.

Dagegen will die CDU die Foerdermassnahmen ueberpruefen und festigen, um Klarheit zu schaffen und Geld zu sparen. Viele von ihnen, die die Schulzeit unter Kanzler Gerhard Schröder beendet haben, haben noch keine berufliche Qualifikation und sind erwerbslos. Wir können junge Menschen und Steuerzahler nicht für ein "Next So" zur Verantwortung ziehen. Bei denjenigen, die das Prinzip der (mangelnden Ausbildungsbereitschaft) erkennen, gibt es eine generelle Unterstützung für junge Menschen, die nicht ausbildungsbereit sind oder aus verschiedenen Gruenden keine Aussicht auf einen Ausbildungsstellenplatz haben, die in vorbereitenden Massnahmen oder externen Institutionen zur Berufsausbildung aufbereitet werden.

Berufliche Orientierung und Beratung sind relativ unbestritten. Optimale und effiziente Maßnahmen gegen Ausfälle und lange Erwerbslosigkeit im Laufe des Lebens sind genau passende und nachhaltige Übergangsmöglichkeiten von der Schul- in die Ausbildungs- und Arbeitswelt. Deshalb wollen wir jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen und zielgerichtet unterstützen. Hier sollen Mitarbeiter der Arbeitsämter, der Arbeitsämter und der Jugendhilfe (insbesondere der Jugendbeschäftigungshilfe) die jungen Menschen ganzheitlich betreuen und durch die Bündelung von Informationen zur Markttransparenz der Berufsbildung beizutragen.

Mit der Gründung von Jugendarbeitsagenturen soll die Übersichtlichkeit bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen und vor allem bei der Gewährung von Zuschüssen und Maßnahmen verbessert werden. Darüber hinaus soll durch die Gründung von Jugendarbeitsagenturen sichergestellt werden, dass alle Jugendliche und junge Erwachsene eine umfassende Beratung erhalten und dass es aufgrund der verschiedenen rechtlichen Unterstützungs- und Kompetenzstrukturen keine Benachteiligungen für den Einzelnen gibt.

Zu: Berufliche Bildung in Naturwissenschaft und Technik, Band 32, H. S: H. 5 - S: 5 - 8 BMAS (Hrsg.) (2013): Der ESF informiert: Förderprogramme zur Integration junger Menschen in Bildung und Beschäftigung. BMBF/Hrsg.) (2012): Bericht über die berufliche Bildung 2012 Bonn. Krämer, Reinhard (2001): Berufsorientierung in Deutschland von den Ursprüngen bis heute - eine geschichtliche Auflistung.

Neubauten er, Johannesburg ( "Neubauer", 2006 ): Ausgleich on the training market: the compensation services of the training-related support by the Federal Employment Agency. Schmuhl, Hans-Walter (2003): Beschäftigungspolitik und -verwaltung in Deutschland 1871-2002: Zwischensorge, Hoheit u. und Markt; Nürnberg; BeitragAB 270.

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