Mahnfristen

Erinnerungsfristen

Ihre Mahnfristen variieren je nach Kundengruppe. Für Geschäftskunden können Sie z.B. andere Mahnfristen einstellen als für Privatkunden. Das Mahnverfahren und die Mahnfristen im Überblick. Achten Sie also auf die Mahnfristen und zögern Sie nicht, eine Mahnung zu senden. Wichtigste Mahnfristen, die Sie beachten müssen und wie Sie die Ausreden des Kunden sofort für ungültig erklären können.

Wichtiger Hinweis für Mahnfristen: Wann tritt der Verzug ein?

Bei den Mahnfristen ist es notwendig, zwischen rechtlichen Terminen nach Vorgaben und selbst gesetzten Terminen zu differenzieren. Bei unserer praxisgerechten Erinnerungsvorlage müssen Sie die Erinnerungsfrist nur einmal wählen. Sie werden dann an den gewünschten Orten auf der Erinnerung vermerkt. Wichtiger Hinweis für Mahnfristen: Wann tritt der Verzug ein? Wer über Mahnfristen sprechen will, kann den Anfang des Zahlungsverzuges nicht unberücksichtigt lassen:

Die unbezahlte Faktura ist eine gecshaftskunde, es gab keine gesonderte Vereinbarung zwischen Ihnen: Danach gelten die gesetzlichen Zahlungsfristen von 30 Tagen nach Rechnungserhalt. Rechnungsempfänger ist ein Firmenkunde, mit dem Sie einen individuellen Zahlungstermin vereinbaren: Haben Sie in einem Auftrag oder in allgemeinen Geschäftsbedingungen, die dem Besteller nachgewiesenermaßen bekannt waren, eine andere Zahlungsbedingung verhandelt, so tritt der Verzug mit deren Ende ein.

In diesem Fall müssen Sie auf der Faktura explizit die gesetzlich vorgeschriebene bzw. die individuelle Fälligkeit angeben, damit er in Zahlungsverzug ist. Anderenfalls müssen Sie nach Fristablauf eine Erinnerung senden, damit er in Zahlungsverzug ist. Die Mahnfristen, die Sie in Ihren Mahnungen wählen, bestimmen Sie selbst.

Es liegt aber an Ihnen, ob Sie z.B. 5 oder 10 Arbeitstage als neue Zahlungstermine in Ihrer Erinnerung angeben. Bei der ersten Erinnerung geben Sie als neuen Termin 10 Arbeitstage an, bei der zweiten Erinnerung jedoch nur 5 Arbeitstage. Im Gegensatz zu Ihrem persönlichen, privatrechtlichen Mahnwesen sind die Mahnfristen für gerichtliche Mahnungen ( "Wie eröffne ich ein richterliches Mahnverfahren?") eindeutiger definiert.

Haben Sie das gesetzliche Mahnwesen eröffnet und ein Aktennummer für das Verfahren bekommen, mahnt das für Sie örtlich und sachlich zuständiges Landgericht Ihre offene Forderung zuzüglich der von Ihnen genannten Mahn- und Verzugszinsen.

Mahnen: Das Mahnen: Verfahren für das Mahnverfahren

Die Mahnung ist wie die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung Teil des Forderungsmanagements eines jeden Betriebes. Bei der Mahnung werden die offenen Posten behandelt. Der Sachbearbeiter prüft den Zahlungseingang, erstellt ggf. Mahnschreiben und verwaltet diese im weiteren Prozess. Jede Firma hat ihre eigenen Vorschriften für den genauen Mahnprozess und die Mahnfristen. Wenn eine Firma feststellt, dass ein Debitor noch nicht bezahlt hat, startet sie das kaufmännische Mahnungsverfahren.

Beim Mahnen gelten gewisse Vorschriften. Eine Firma kann eine konkrete Deadline festlegen oder eine Zahlung für eine zu einem festgelegten Termin erbrachte Dienstleistung verlangen. Zahlt der Zahlungspflichtige nicht innerhalb dieser vierzehn Tage, ist das Untenehmen gezwungen, das kaufmännische Mahnverfahren zu starten. Es steht in diesem Falle im freien Ermessen der Gesellschaft, wenn eine Zahlungsaufforderung als angemessen erachtet wird, wenn der Besteller die Zahlung der Rechnungen für einen längeren Zeitraum unterlässt.

Der Mahnprozess legt in jedem Betrieb verschiedene Termine fest, die den Versand der ersten Mahnschreiben vorgeben. Im Falle einer geschuldeten Forderungen kommt der Zahlungspflichtige mit der ersten Mahnschreiben in Annahmeverzug, wenn es keine bestimmte Nachfrist gibt. In jedem Falle kommt der Besteller auch ohne Inverzugsetzung 30 Tage nach Erfüllung und Rechnungserhalt in Zahlungsrückstand.

Spaetestens dann geht das weitere Mahnverfahren seinen Gang. Bis zu drei Mahnschreiben sind im kommerziellen Mahnen verbreitet. Die drei Warnungen sind oft unterschiedlich in ihrem Ton, der immer schärfer wird. Die erste Erinnerung ist nach etwa vierzehn bis dreißig Tagen gebräuchlich. Wenn die Verspätung erst mit diesem Brief einsetzt, ist die erste Abmahnung noch kostenfrei.

Es können jedoch bis zu diesem Termin Mahnkosten entstehen, die letztendlich vom Zahlungspflichtigen zu übernehmen sind. In der Regel wird das kommerzielle Mahnungsverfahren mit einer dritten und abschließenden Zahlungserinnerung abgeschlossen. Dabei werden weitere Maßnahmen bekannt gegeben, wenn bis zu einem bestimmten Termin keine Bezahlung eingegangen ist. Der Kreditor kann ab dem Zahlungsausfall weitere Maßnahmen ergreifen und das Mahnen weitergeben.

Sobald ein Vorgang kommerziell angemahnt wurde, geht das Mahnverfahren noch einen weiteren Weg. Meistens erhält ein Untenehmen in dieser Bauphase Unterstützung von einem fremden Anbieter und beauftragte ein Inkassobüro, zum Beispiel von Arvato Financial Solutions. Die Gläubigerin hat dieses Recht, sobald sich der Zahlungspflichtige in Zahlungsverzug befindet und nicht auf Mahnungen anspricht.

Die Inkassobüros setzen das Mahnverfahren fort und übernehmen den Einzug der Forderungen. Der Leistungserbringer sendet weitere Briefe oder bemüht sich, den Inkasso-Fall mit dem Zahlungspflichtigen telefonisch zu abklären. Das Inkassobüro ist ab Auftragserteilung der erste Anlaufpunkt des Zahlungspflichtigen und übernimmt alle Mahnangelegenheiten.

Als letztes Mittel im Bereich des Mahnwesens wird ein richterliches Verfahren eingesetzt. Durch das gerichtliche Mahnen steigen die Aufwendungen, die der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger als Schadenersatz zu erweisen hat. Firmen können ihr komplettes Mahnen auslagern und einem fremden Anbieter zuweisen. In den meisten Aliquotierungsvarianten wird z.B. das Mahnen auf den Factor übertragen.

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