Schulden Finanzamt

Finanzamt für Schulden

Häufig kommt es in dieser Situation jedoch vor, dass das Finanzamt die Zahlung von "Steuerschulden" einfordert. Forderungen an das Finanzamt: In einer solchen Situation sollten Sie zunächst prüfen, ob die Erhebung der Steuerlast in dieser Höhe überhaupt gerechtfertigt ist. Sie können auch mit dem Finanzamt über Steuererleichterungen verhandeln! IRS, Arbeitsamt, Sozialamt.

Steuerämter und ihre Steuerschuldenpraxis

Um die Zahlungsunfähigkeit unserer Kunden zu vermeiden, führen wir tägliche Verhandlungen mit vielen Kreditgebern, z.B. verschiedenen Banken, Leasinggesellschaften, Kreditkartenunternehmen, Versandhandelsunternehmen und vielen anderen privaten Auftraggebern. Weil diese Firmen wissen, dass sie in der Konsuminsolvenz in der Regel die geringsten Möglichkeiten haben, ihre Ansprüche von Debitoren einzuziehen, ist es oft möglich, für beide Parteien flexibel und wirtschaftlich "vernünftige" Lösungsansätze und Regelungen zu erarbeiten, die auch die Zahlungsunfähigkeit des Debitors ausschließen.

In vielen Fällen haben unsere Kunden aber auch Schulden bei Steuerbehörden, die oft durch Nachschusspflichten bei der Einkommensteuer und anderen Steuern entstehen, die in der Regel erst mit einer bestimmten Verzögerung vollumfänglich festgestellt werden können. Trifft ein in Verzug geratener Steuerpflichtiger innerhalb dieser Frist vermehrt auf Zahlungsprobleme, z.B. durch Arbeitsplatzverlust oder Erkrankung, kann er seine Steuerschulden zum Veranlagungszeitpunkt aufgrund der bestehenden Überverschuldung nicht mehr ausgleichen.

Prinzipiell kann man dann auch mit den Finanzbehörden über eine gewisse Art der Zahlung in Raten aushandeln. Ratenzahlungen wären daher ein wesentliches Mittel zur Schuldentilgung für zahlungswillige und -fähige Steuerpflichtige, die sich derzeit in Zahlungsschwierigkeiten befinden. Unglücklicherweise mangelt es dem Ratenzahlungsaspekt an Beweglichkeit in der Finanzverwaltung.

Auch wenn die Steuerbeamten es wollten, werden sie nur dann Ratenzahlung annehmen, wenn der Ratenbetrag hinreichend hoch ist und die Rückzahlungsfrist in der Regel innerhalb von 6 Monate, weniger oft bis zu einem Jahr, festgelegt wird. Auch wenn eine längerfristige Frist oft eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung der Insolvenz von Schuldnern spielt, wird sie in der Praxis meist nicht bewilligt.

Bei einem unserer Kunden mussten wir zur Kenntnis genommen werden, dass das Finanzamt am Ende lieber auf erhebliche Steuereinnahmen verzichten würde, weil die Verwaltung die Gläubiger in die private Insolvenz drängt ( "mit anschliessender Befreiung von der Restschuld"), als sich an einen Ratenzahlungsvorschlag zu halten. Dies hätte zwar eine Dauer von drei Jahren gehabt, hätte aber aller Voraussicht nach die Steuerverbindlichkeiten deutlich stärker reduziert als der Weg zur Konsumenteninsolvenz.

Wir als Fachfirma zur Abwendung von privaten Insolvenzen, aber auch als Privatperson und damit als Steuerpflichtiger, können diese Einstellung nicht verstehen, in der der Gesetzgeber letztlich ein "Forderungsmanagement" auf Kosten der wirtschaftlich nicht optimalen Einkünfte durchführt. Um fair zu sein, darf jedoch nicht verhehlt werden, dass wir mit dem Finanzamt im Einzelfall einen Teilschulderlass oder wenigstens erweiterte Abschlagszahlungen für unsere Kunden vereinbart haben.

So gibt es also Ausnahmeregelungen.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum