Schulden ohne ende

Verbindlichkeiten ohne Ende

Mit Horror oder Horror ohne Ende enden. Lediglich ein globaler Schuldenerlass würde helfen, sagt Professor Graeber. Meister_Kontinuierliche Schulden Der Zoll in Deutschland ist der größte Schuldeneintreiber des Bundes. Solange die Schulden nicht zurückgezahlt sind, gibt es kein Ende der israelischen Besatzung.

Verschuldung ohne Sühne: Warum der Zusammenbruch der öffentlichen Finanzen uns alle betrifft - Kai A. Konrad, Holger Zschäpitz

Aus der Staatsverschuldung ist das Schicksal Europas geworden. Nachdem sich Griechenland und andere Staaten der Euroregion in finanziellen Nöten befinden und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft in Anspruch nehmen, werden die Zeichen für die künftige Entwicklung des Euros und damit für das Wohlergehen der Menschen in der EU gesetzt. Im Klartext erklären Ihnen die beiden Geschäftsführer Dr. Konrad und Holger Zschäpitz alles, was Sie über die Verschuldungskrise wissen müssen, und zwar für interessierte Bürger wie erfahrene Fachleute.

Im dritten Teil werden Schlüsselfragen zur gegenwärtigen Staatsverschuldungskrise geklärt, die politische Maßnahme beurteilt und Lösungsansätze aufgezeigt.

Inwiefern erlaubt der Herrscher dies?

Die Staatsverschuldung Portugals lag Ende des ersten Vierteljahres 2013 bei 127,2 % und damit um 15 % über dem Vorjahreswert. In Italien sind sie um 6,5 %-Punkte auf 130,3 % des Bruttoinlandsprodukts gestiegen, in Irland gar um 15 %-Punkte auf 125 % des Bruttoinlandsprodukts, während Spanien mit einem Anstieg von 24 %-Punkten auf 160,5 % alle anderen Länder trotz der Schuldenquote deutlich zulegen konnte.

Die Staatsverschuldung in der Eurozone lag damit im Durchschnitt bei 92,2 Prozentpunkten des Bruttoinlandsprodukts, was tatsächlich die bislang größten Bedenken über das Versagen der Krise zerstreuen dürfte. Während die Hilfsfonds der EU in erster Linie die Verzinsung und Rückzahlung bestehender Schulden gewährleisten, betreffen die Sparmaßnahmen vor allem diejenigen, die am schlechtesten in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, und die jetzt wenig Hilfe erhalten.

Nicht nur in Griechenland, sondern auch in Spanien, Irland und Portugal macht sich dies in Form einer De-facto-Rationierung der staatlichen Gesundheitsversorgung, umfangreicher Kürzungen im Bildungswesen und einer allgemeinen Verästelung der Infrastruktureinrichtungen bemerkbar, die umso bedenklicher zu sein scheint, als sich die Verschuldungssituation nirgendwo verbessert oder gar nur in Sichtweite verbessert.

Auf jeden Fall erweisen sich die amtlichen Voraussagen als realitätsfremd, was niemanden verwundern dürfte. Schließlich sind es nicht nur solche Parteien, die seit Jahren gebetsmühlenhaft propagieren, dass Spareinlagen ohne Wirtschaftswachstum nur zu einer makroökonomischen Katastrophe werden können, so dass es tatsächlich nur überraschend ist, dass die "Finanzmärkte" derzeit recht ruhig auf solche Zahlen und den jüngsten Ausverkauf an den Rentenmärkten nach der vom US-Notenbankchef Ben Bernanke vorgeschlagenen Trendwende nur zu einem Anstieg der Renditen für zehnjährige Dollar um beinahe die Haelfte, nicht aber die Euroanleihen von Spanien, Italien und den anderen Krisenstaaten fuehren.

Die im vergangenen Jahr erfolgte Bekanntgabe von EZB-Chef Mario Draghi, gegebenenfalls unbegrenzte Staatspapiere der Krisenländer aufkaufen zu wollen, zeigt hier offensichtlich noch Wirkung, könnte sich aber auch als Fehleinschätzung der Finanzmärkte erweisen. Infolgedessen stieg der Zinssatz 10-jähriger portugiesischer Staatspapiere wieder auf rund acht Prozentpunkte, was allgemein als unhaltbarer Absturz gilt, und erst nach einer ermutigenden Rede des Staatspräsidenten am vergangenen Sonntagabend kehrte er auf ein Renditeniveau von rund 6,5 Prozentpunkten zurück.

In einem solchen Falle hätte die EZB ohnehin Mühe, eine Intervention zu begründen, die über den Aufkauf von Obligationen aus jenen Krisenländern hinausgeht, die nach wie vor ihre Sparbereitschaft bekräftigen, aber von einer in einem anderen Krisenstaat "infiziert" sind, was wahrscheinlich vorprogrammiert ist. Wenn der EU-Fonds dagegen eingreift, sollten die starken und schwachen Länder der Eurozone gleichermassen ausbluten, aber wie können die spanischen Politikern ihren Wählerinnen und Bürgern erläutern, dass Spanien Milliarden in seinen Haushalt für ein anderes Staatsbudget steckt, während die Arbeitslosenrate in ihrem eigenen Staat nur 30 % beträgt und die Mittel für die laufende Staatsrente nur durch Ausschöpfung der Rücklagen für zukünftige Auszahlungen aufgestockt werden können?

Krisensituationen vereinigen sich! In dieser Hinsicht ist es nun beinahe verwunderlich, warum sich die Kriseländer, die unter den gegenwärtigen Umständen kaum noch von ihren Schuldenberg kommen werden, durch die Finanzmärkte weiter abspielt. Wenn sie also über ihre Gemeinsamkeiten nachdenken würden, könnte sie ein Ende mit Entsetzen abstimmen, das dann nicht mehr gerade von der Population ohne Ende getragen würde, sondern von den Privatgläubigern, die als Vermögensträger letztendlich die einzig möglichen Träger wären - obwohl natürlich die Kreditinstitute wohl das grösste Hemmnis wären, hätten die Staatsobligationen auf Schulden aufgekauft und müßten dann wahrscheinlich wieder aufgekauft oder neu nationalisiert werden.

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