Schuldenregulierung

Beilegung von Schulden

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Schuldenregelung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Soll die Schuldenregulierung, die sich aus der Bereitstellung von Vermögenswerten ergibt, überhaupt als Betreuungsaufgabe angesehen werden? Schuldenregelung Überschuldete Haushalte haben zwei Möglichkeiten der Schuldenregulierung oder des Schuldenerlasses. Außergerichtlicher und gerichtlicher Schuldenvergleich. Das Gerichtsschuldenreglement unterteilt sich in ein Gerichtsvergleichs- und ein Konsumenteninsolvenzverfahren, das in der Begleichung der Restschuld gipfelt. Gerichtsverfahren sind immer das Nebenziel und finden nur statt, wenn keine aussergerichtliche Vereinbarung mit allen Kreditgebern getroffen werden konnte.

Aussergerichtliche Streitbeilegung ist der beste Weg, um Verbindlichkeiten zu tilgen. In der Folge sollen mit allen Kreditgebern Vereinbarungen getroffen werden, die es dem Kreditnehmer erlauben, die Verbindlichkeiten sachgerecht zu tilgen. Debitoren und Kreditoren bemühen sich um eine gütliche Lösung auf der Basis eines Schuldenbereinigungsplans. Bei einem außergerichtlichen Ausgleich verzichten die Kreditgeber immer auf einen erheblichen Teil der Forderung und bedürfen der Einmütigkeit aller Kreditgeber und der zuverlässigen Erfüllung der Zahlungsvereinbarung durch den Kreditnehmer.

Schuldenberater, passende Ämter und Mitarbeiter, aber auch wir vom BBS-Servicebüro können bei Diskussionen und Verhandlung mit Kreditgebern durch Expertenwissen sehr behilflich sein. Die Ausgestaltung der Schuldentilgung richtet sich nach der jeweiligen Schuldnersituation und liegt im freien Ermessen des Gläubigers. Jeder Kreditgeber ist zur unentgeltlichen Herausgabe einer Liste der Außenstände berechtigt.

Beantworten die einzelnen Kreditgeber eine Untersuchung nicht oder weigern sie sich, Informationen zur Verfügung zu stellen, kann die Forderung gegebenenfalls auch vor Gericht geltend gemacht werden. In der Gläubigerliste werden diese Ansprüche mit dem letzten bekannt gewordenen Status aufgeführt. Wer auch Nachforschungen des Insolvenzgerichtes ablehnt, muss in jedem Falle mit negativen Folgen für ihn rechnen. 2.

Vor der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kann das zuständige Gericht jedoch erneut versuchen, die Schulden gütlich zu begleichen. Das hat den großen Nachteil, dass nun nicht mehr alle, sondern nur noch die Mehrzahl der Kreditgeber dem Schuldentilgungsplan zugestimmt haben! Unter gewissen Bedingungen kann das Schiedsgericht die Genehmigung der Minderheit der Gläubiger ablösen, die den Entwurf ablehnen (sog. Insolvenzgericht Zwangsvergleich).

Die Beantragung der Insolvenzeröffnung wird bis zur Feststellung der Einigung vor Gericht ausgesetzt. Das verabschiedete Schuldenbereinigungskonzept hat die gleiche Auswirkung wie ein Gericht. Das heißt, dass die im Schuldentilgungsplan festgelegten Leistungen erbracht werden müssen, andernfalls können die Kreditgeber die Zwangsvollstreckung verlangen oder der Zahlungsplan versagt und die ursprünglichen Zahlungsverpflichtungen in der Regel wieder aufleben.

Falls der Entwurf keine Chance hat, von den Kreditgebern akzeptiert zu werden (da keine Zahlung oder ähnliches geboten werden kann), verzichtet das Schiedsgericht auf das gerichtliche Vergleichsverfahren. Im vorliegenden Falle - aber auch im Falle des Scheiterns der Einigung vor den Gerichten - wird das Insolvenzverfahren fortgeführt und über die Einleitung des Verfahrens beschlossen.

Vorraussetzung für die Einleitung eines erleichterten Konkursverfahrens ist, dass pfändbare Vermögensgegenstände/Einnahmen vorliegen, die die Prozesskosten sichern oder dass dem Verfahrensaufschubantrag entsprochen wird. Zur Insolvenzverwaltung bestellt das Landgericht einen Anwalt. Sie hat die Funktion, über pfändbare Vermögensgegenstände und Finanzanlagen zu verfügen und den Ertrag zur Deckung der Prozesskosten und zur Tilgung von Forderungen zu verwenden.

Durch die Entscheidung des Gerichtes, das Verfahren zu eröffnen, werden die Kreditgeber dazu aufgerufen, ihre Ansprüche beim Konkursverwalter vorzubringen. Anschliessend wird geprüft, ob die Kreditgeber begründete Anhaltspunkte (z.B. Fehlinformationen über Einkommen und finanzielle Verhältnisse) vorgelegt haben, die einen Schuldenerlass nicht erlauben. Ist eine Befreiung von der Restschuld angemeldet und liegen keine Ablehnungsgründe vor, gibt das Landgericht in einer Entscheidung zum Verfahrensabschluss bekannt, dass die Befreiung von der Restschuld erreicht werden kann, wenn in einer späteren sogenannten Phase des guten Verhaltens alle Pflichten erfüllt sind und auch nach Ablauf dieser Frist keine Ablehnungsgründe vorlagen.

Es gibt keine Restschuldfreistellung für Debitoren, die zum Beispiel die in den drei Jahren vor Einreichung des Antrags über ihre eigenen finanziellen Umstände im Rahmen der Kreditaufnahme, der Sozialhilfe und der Steuererklärung falsch geschrieben haben, im vergangenen Jahr vor Einreichung des Antrags unzumutbare Verpflichtungen übernommen oder ihr Kapital vergeudet haben, wegen Insolvenzbetrug oder Gläubigerprivilegien rechtskräftig festgestellt worden sind, in den vergangenen zehn Jahren ein Konkursverfahren mit Restschuldenbefreiung geführt haben oder deren Antrag in der Zeit des guten Verhaltens fehlgeschlagen ist.

falsche oder lückenhafte Eintragungen in die Vermögens- und Ertragsregister, Gläubiger und deren Ansprüche vornimmt. Auch nach Bekanntgabe der Restschuldfreistellung durch das Gesetz müssen Unternehmer oder Rentenversicherungsträger die Pfändungsbeträge an den Konkursverwalter weiterzahlen. Die Schuldnerin muss sich gegenüber ihren Schuldnern für einen Zeitraum von 6 Jahren "gut verhalten".

Diese Sechsjahresfrist umfasst die Laufzeit des Gerichtsinsolvenzverfahrens (ca. 6 bis 12 Monate) ab dem Zeitpunkt der Insolvenz. Bezahlt der Debitor die Verfahrenskosten von ca. 2000 ? in den ersten 5 Jahren, so reduziert sich die gut bezahlte Phase auf 5 Jahre.

Wir raten daher allen Debitoren, eine monatliche Rate von 35 ? zu zahlen. Bei Erfüllung dieser Pflichten gewährt das Gericht nach sechs Jahren eine Befreiung von der Restschuld. Von einer Befreiung von der Restschuld sind nur wenige Passiva ausgenommen:

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